Omas Zimtsterne – saftig & weich

Ein Plätzchenklassiker, der in keiner Keksdose fehlen darf.

Die Adventszeit steht vor der Tür, deshalb eröffne ich heute die Plättchensaison: Es gibt Zimtsterne! Saftige und aromatische Zimtsterne nach Omas Rezept mit vielen Tipps, wie sie gelingen. Ein wahrer Klassiker in der Weihnachtsbäckerei, der bei uns nie fehlen darf … ⭐

Zimtsterne auf einem Teller mit rotem Seidenpapier darunter und mit roten Weihnachtskugeln und Zimtstangen daneben.

Leckere und einfache Plätzchen-Rezepte

Natürlich gibt es neben den Zimtsternen hier auf dem Blog schon so einige Rezepte für Plätzchen, ich hab sie hier mal für dich aufgelistet:

Weihnachtliches Gebäck als Plätzchen-Alternative

Neben Plätzchen gibt ja noch allerlei anderes leckeres Gebäck für die Adventszeit und Weihnachten:

Hier findest du übrigens auch noch Ideen für weihnachtliche Desserts und Geschenke aus der Küche.⭐

Zimtsterne auf einem Teller mit rotem Seidenpapier darunter und mit roten Weihnachtskugeln und Zimtstangen daneben.

Häufige Fragen & Antworten zu Zimtsternen

Was ist das Geheimnis guter Zimtsterne?

Die Zutaten sollten gut aufeinander abgestimmt sein und der Teig sollte gut durchgezogen und durchgekühlt verarbeitet werden. Zudem sollten die Zimtsterne bei geringer Temperatur gebacken werden, damit sie nicht trocken werden.

Bei wie viel Grad bäckt man Zimtsterne?

Zimtsterne sollten bei 100–120 °C Heißluft gebacken beziehungsweise getrocknet werden.

Warum sind meine Zimtsterne hart?

Vermutlich wurden sie zu lange und/oder bei zu hoher Temperatur gebacken, statt sie schonend bei geringer Backtemperatur zu trocken.

Wie bekommt man Zimtsterne wieder weich?

In die Keksdose einfach eine frische Apfelspalte mit hineinlegen. Zimtsterne sollten zudem wie oben erwähnt nicht zu lange gebacken werden, damit sie saftig bleiben.

Mein Zimtsternteig ist sehr klebrig, was nun?

Wenn gutes Kühlen keine Abhilfe schafft, können noch mal gemahlene Mandeln oder Haselnüsse kurz unter den Teig geknetet werden.

Klebt der Teig beim Ausrollen auf der Arbeitsfläche, kann diese mit gemahlenen Mandeln oder Haselnüssen bestreut werden. Alternativ zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie oder einem aufgeschnittenen Gefrierbeutel ausrollen. Den Plätzchen-Ausstecher beim Ausstechen immer wieder in Wasser oder Puderzucker tauchen.

Warum ist mein Zimtsternteig zu trocken und bröselig?

Wenn das Verhältnis von Nüssen und Mandeln mit dem Eiweiß nicht ganz passt, kann der Teig zu trocken werden. Oft liegt es einfach daran, dass die Eier etwas kleiner waren und so die Eiweißmenge zu gering war.
Wichtig ist außerdem, dass alle Zutaten gründlich verknetet werden und der Teig im Kühlschrank gut durchziehen kann.

Bei Bedarf einfach nachträglich 1–3 TL Amaretto (oder Wasser) unter kneten, bis der Teig eine gute Konsistenz hat.

Wie wird die Baiserschicht am schönsten?

Wichtig ist, die Zimtstern erst nach dem Ausstechen mit der Baisermasse zu bestreichen. Das geht gut mit einer kleinen Winkelpalette oder einem Messer. Dann vor dem Backen erst mal antrocknen lassen, ähnlich wie bei Macarons.

Wenn du Fragen zum Rezept hast oder mir dein Ergebnis zeigen möchtest, hinterlasse mir gerne einen Kommentar unter diesem Beitrag. Nun wünsche ich dir viel Spaß beim Nachbacken und gutes Gelingen!

Alles Liebe ,

Unterschrift Sonja
Rezept drucken

Zimtsterne wie von Oma

Ein einfaches Zimtstern-Rezept ohne Alkohol. Saftige und aromatische Zimtsterne nach Omas Rezept und vielen Tipps, wie sie gelingen.

  • Autor:
    Sonja
  • Arbeitszeit:
    30 Minuten
  • Wartezeit:
    1 Stunde 10 Minuten
  • Gesamtzeit:
    1 Stunde 40 Minuten
  • Ertrag:
    ca. 40 Stück
  • Kategorie:
    Cookies, Gebäck, Kekse, Plätzchen
  • Küche:
    deutsch, german
 Stück

Zutaten

Für den Teig

  • 300 g Puderzucker
  • 200 g gemahlene Mandeln (mit Haut)
  • 200 g gemahlene Haselnüsse, gerne geröstet
  • 2 Eiweiß
  • etwas geriebene Zitronenschale
  • 2 TL Zimt
  • 34 Tropfen Bittermandelaroma (optional)
  • 1 Prise geriebene Tonkabohne (optional)
  • 1 Prise Salz

Für das Baiser

  • 1 Eiweiß (Gr. M)
  • 125 g Puderzucker

Zubereitung

Teig

  • Alle Zutaten für den Teig kurz verkneten. Thermomix: Die Zutaten für den Teig in den Mixtopf geben, 20 Sek. | Stufe 5 mischen.
  • Den Teig mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  • Die Masse zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie oder einem aufgeschnittenem Gefrierbeutel ca. 0,8 cm dick ausrollen.
  • Anschließend Sterne ausstechen. Dabei den Ausstecher zwischendurch immer wieder in Wasser oder Puderzucker tauchen, damit dieser nicht klebt.
  • Die Sterne auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche verteilen.

Baiser

  • Eiweiß und Puderzucker aufschlagen. Thermomix: Eiweiß und Puderzucker in den Mixtopf geben, für 3 Min. | 37 °C | Stufe 3.5 aufschlagen.
  • Anschließend mit einem Messer oder einer kleinen spitzen Winkelpalette auf die Sterne auftragen.
  • Nach Belieben für 15–30 Minuten antrocknen lassen, für eine schön glatte Oberfläche.

Backen

  • Backofen derweil auf  100–120 °C Heißluft (oder 120–140 °C Ober-/Unterhitze) vorheizen.
  • Die Backzeit beträgt etwa 20–25 Minuten je nach Größe und Dicke der Sterne. Das Baiser muss dabei hell bleiben und die Unterseite muss sich noch etwas weich anfühlen (rechtzeitig kontrollieren). Beim Backen mit Ober-/Unterhitze müssen die Zimtsterne nacheinander gebacken werden.
  • Danach auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
  • In einer Keksdose aufbewahren, gerne zusammen mit einer Apfelspalte.

Schlagworte: Advent, Baiser, Eiklar, eiweißreich, Haselnüsse, Mandeln, Nüsse, Tonkabohne, Weihnachten, Weihnachtsbäckerei, Zimt, Zimtsterne

Inhalt

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