Rustikales Auffrischbrot

Jule 2.0 oder “Aroma Jule”

Heute habe ich für dich mal wieder ein Mischbrot zur Verwertung von Sauerteigresten mitgebracht: Ein rustikales Auffrischbrot. Sozusagen Jule 2.0. Einfach, bodenständig und flexibel. Super lecker, saftig und aromatisch, deshalb auch “Aroma Jule”. Trotzdem ohne viel Chichi, aber diesmal doch mit einem kleinen und feinen Unterschied. Wie so oft sind die ganz einfachen Dinge die besten und Brot gehört definitiv dazu…♥ 

Rustikales Auffrischbrot, ein Mischbrot mit Sauerteig oder Lievito Madre.

Rustikales Auffrischbrot

Beim Auffrischen von Sauerteig bleibt ja oftmals einiges an altem Sauerteig übrig, der nicht mehr benötigt wird. Auch bei mir fallen immer wieder jede Menge Sauerteigreste an. Deshalb habe ich mein Auffrischbrot Jule selber auch schon unzählige Male gebacken, immer wieder abgewandelt und dabei neue Ideen ausprobiert. Als eine meiner Lieblings-Varianten hat sich mit der Zeit das heutige Rezept herauskristallisiert. Hierbei kann entweder Weizensauerteig, Roggensauerteig oder Lievito Madre genutzt werden. Beim Fermentolyseteig habe ich diesmal gleich zwei Varianten aufgeschrieben. Einmal für festen Sauerteig wie Lievito Madre und einmal für weichen Sauerteig wie Levain oder Roggensauer.

Auf was solltest du achten?

Wie eigentlich immer sinnvoll, am besten nicht gleich die ganze Wassermenge in den Teig geben, sondern lieber erstmal etwas zurückhalten und rantasten. Natürlich hängt das Ganze auch etwas von deinen Sauerteigen ab, je nach dem mit welchen Mehlen sie gefüttert werden. Die Wasseraufnahme kann außerdem von Mehl zu Mehl stark schwanken, besonders wenn Mehle ausgetauscht werden. Welche Mehle sich am besten zum Tauschen eignen , habe ich dir in folgender Tabelle grob zusammengefasst…

Noch mehr Auffrischrezepte

Mittlerweile haben sich hier auf dem Blog ja schon einige Auffrischrezepte angesammelt. So habe ich diese vor einiger Zeit in einer eigenen Rezeptkategorie zusammengefasst. Nichtsdestotrotz habe ich dir meine kleine Sammlung hier nochmal aufgelistet:

Das heutige Rezept soll dir, wie meine Jule auch, viele Möglichkeiten zum Abwandeln bieten. So kannst du den zeitlichen Ablauf bestmöglich an deine Bedürfnisse anpassen. Nun wünsche ich dir viel Spaß beim Ausprobieren und Nachbacken…♥ 

For the love of bread

Rustikales Auffrischbrot, ein Mischbrot mit Sauerteig oder Lievito Madre.
Rezept drucken

Rustikales Auffrischbrot | Jule 2.0

Für die Übernachtgare eher Lievito Madre oder Weizensauerteig nutzen.

  • Ertrag:
    1 Brot
  • Kategorie:
    Abendbrot, Beilage, Brot
  • Küche:
    deutsch, german
 Stück

Zutaten

Altbrot Brühstück

  • 40 g Altbrot (geröstet & gemahlen)
  • 120 g Kaffee, frisch gebrüht (heiß!), alternativ Wasser (siedend)

Fermentolyseteig Version 1 (Sauerteig aus dem Kühlschrank)

  • 150 g Sauerteig (aus dem Kühlschrank)
  • 225 g Wasser
  • 225 g Weizenmehl Type 550
  • 100 g Weizen Vollkornmehl

Fermentolyseteig Version 2 (Lievito Madre aus dem Kühlschrank)

  • 150 g Lievito Madre (aus dem Kühlschrank)
  • 250 g Wasser
  • 200 g Weizenmehl Type 550 
  • 100 g Weizen Vollkornmehl 

Hauptteig

  • Fermentolyseteig 1 oder 2
  • Altbrot Brühstück
  • 100 g Roggenmehl Type 1150/1370 
  • 10 g Rübensirup (oder Backmalz, inaktiv)
  • 23 g Hefe (je nach Alter & Aktivität des Sauerteigs)
  • 12 g Salz
  • bis zu 30 g Wasser (nur bei Bedarf)

Zubereitung

Altbrot Brühstück

  • Altbrot mit dem heißen Kaffee (oder Wasser) vermengen.
    Offen stehen lassen, damit es schneller abkühlt.
  • Für mindestens 30 Minuten quellen lassen.
    Das Brühstück sollte nach der Stehzeit Raumtemperatur haben und die Flüssigkeit komplett aufgesogen sein.

Fermentolyseteig

  • Wasser, Mehl und Sauerteig/Lievito Madre kurz aber gründlich vermischen.
  • Für 20-30 Minuten abgedeckt ruhen lassen.

Hauptteig

  • Fermentolyseteig, Altbrot Brühstück, Roggenmehl, Rübensirup/inaktives Backmalz und Hefe für etwa 8-10 Minuten bei langsamer Geschwindigkeit kneten.
  • Danach für 3-5 Minuten bei schneller Geschwindigkeit auskneten.
    Dabei in den letzten Minuten das Salz und bei Bedarf noch bis zu 30 g Wasser hinzugeben und mit einkneten.
    Ein Fenstertest sollte nach dem Kneten möglich sein.

Stock- & Stückgare

  • VARIANTE AM GLEICHEN TAG BACKEN
    Teig für 3-4 Stunden abgedeckt bei Raumtemperatur (20-22 °C) zur Stockgare stellen.
    Dabei nach jeweils 60 & 120 Minuten dehnen und falten.
    (Eine knappe Verdopplung des Teiges reicht aus.)
    Den Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche schonend rund oder länglich formen.
    Danach mit dem Schluss nach oben in ein gut bemehltes Gärkörbchen geben.
    Abgedeckt etwa 60-90 Minuten bei Raumtemperatur (20-22 °C) zur Stückgare stellen.
  • VARIANTE STOCKGARE MIT KALTER ÜBERNACHTGARE
    Für 90 Minuten bei Raumtemperatur (20-22 °C) anspringen lassen.
    Dabei nach jeweils 45 & 90 Minuten dehnen und falten.
    Danach für 12-14 Stunden bei 5 °C in den Kühlschrank geben.
    Anschließend für mindestens 1 Stunde akklimatisieren lassen.
    Den Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche schonend rund oder länglich formen.
    Danach mit dem Schluss nach oben in ein gut bemehltes Gärkörbchen geben.
    Abgedeckt etwa 60-90 Minuten bei (20-22 °C) zur Stückgare stellen.
    (Wenn der Teig noch leicht kühl ist eher 90-120 Minuten.)
  • VARIANTE STÜCKGARE MIT KALTER ÜBERNACHTGARE
    Für 3-4 Stunden bei Raumtemperatur (20-22 °C) zur Stockgare stellen.
    Dabei nach jeweils 60 & 120 Minuten dehnen und falten.
    (Eine knappe Verdopplung des Teiges reicht aus.)
    Den Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche schonend rund oder länglich formen.
    Danach mit dem Schluss nach oben in ein gut bemehltes Gärkörbchen geben.
    Gut abgedeckt für 10-12 Stunden bei 5 °C im Kühlschrank zur Stückgare stellen.
    (Kein anspringen lassen und akklimatisieren nötig.)

Backen

  • Rechtzeitig den Backofen auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen, je nach dem zusammen mit einem großen Gusstopf, Backstahl/ Blech oder Backstein.
  • Backen im Topf:
    Den Teigling nach der Gehzeit in den heißen Topf stürzen. einschneiden und den Deckel schließen. (Oder wie hier im Video gezeigt mit Backpapier in den Topf gleiten lassen.)
    Für insgesamt 50 Minuten backen. Nach 20 Minuten der Backzeit die Temperatur auf 200-210 °C senken und den Deckel entfernen.
    Je nach Ofen gerne für die letzten 5-10 Minuten auf Heißluft umschalten oder die Tür (wenn möglich) einen kleinen Spalt auf lassen.
  • Freigeschoben backen:
    Teigling aus dem Körbchen stürzen und nach Wunsch einschneiden.
    Für insgesamt 50 Minuten backen.
    Sofort zu Beginn schwaden (Wasserdampf).
    Nach 10 Minuten die Ofentür öffnen, um die Feuchtigkeit abzulassen und die Temperatur auf 200-210°C senken.
    Je nach Ofen gerne für die letzten 5-10 Minuten auf Heißluft umschalten oder die Tür (wenn möglich) einen kleinen Spalt auf lassen.

Notizen

Kneten im Thermomix

  • Fermentolyseteig: 1 Min./ Teigknetstufe mischen, danach samt Mixtopf für 20-30 Minuten in den Kühlschrank geben.
  • Hauptteig: Roggenmehl, Altbrot Brühstück, Rübensirup/ inaktives Backmalz und Hefe hinzugeben, für 4-5 Min./ Teigknetstufe kneten.
  • Salz bei Bedarf noch bis zu 30 g Wasser durch die Deckelöffnung hinzufügen, für 1-2,5 Min./ Teigknetstufe einkneten.

 

MehlAustauschTabelle

Mehl im Rezept Alternative Mehlsorten
Weizenmehl Type 550        Gelbweizenmehl Type 550, Type 812, T55, T65, W700, Tipo 0, Tipo 00
Weizen Vollkornmehl  Kamut, Dinkel, Emmer, Rotkorn, Gelbweizen
Roggenmehl Type 1150 Champagnerroggen Type 1000, R 960, Type 997, Type 1370, Alpenroggen

Schlagworte: alpenroggen, Altbrot, Auffrischbrot, Auffrischrezept, Levain, Lievito Madre, Mailänder Brötchen Mehl, Mischbrot, roggensauerteig, Rotkornweizen, Übernachtgare, Vollkorn, wenig Hefe

*Affiliatelink für Amazon: Als Amazon-Partner verdient Cookie und Co an qualifizierten Verkäufen eine Provision. Diese wird genutzt um die Nebenkosten der Website zu finanzieren.

Neue Rezepte

42 Kommentare zu „Rustikales Auffrischbrot“

  1. Mega!!! Was für ein tolles Rezept!
    Endlich hab ich eine sinnvolle Verwendung für meinen überschüssigen Sauerteig. Vielen Dank für das Rezept!

  2. Ich habe noch nie so ein gutes Auffrischbrot gebacken! Version 1 mit Variante 2 hat super geklappt und schmeckt großartig. Ein wenig Brotgewürz habe ich noch ergänzt.
    Vielen Dank für das tolle Rezept.
    Liebe Grüße, Elke

  3. Monika Koella

    Hallo Sonja
    Ich liebe Deine Rezepte und sie gelingen mir auch meistens auf Anhieb. Was mache ich falsch beim Jule-Rezept? Ich habe mit LM und mit Sauerteig probiert und beide Male war der Teig sehr klebrig und nach dem Backen (im Topf) genau das Gleiche. Die Krume blieb am Messer kleben und war gar nicht richtig gebacken. Was mache ich falsch. Liebe Grüsse, Monika

    1. Liebe Monika,

      das ist gar nicht einfach zu beantworten. War dein Brühstück abgekühlt? Aktives Malz hattest du nicht drin? Wie war der Teig nach dem Kneten und hast du es immer mit dem gleichen Mehl gebacken?
      Das klingt fast nach zu hoher Enzymaktivität, die entweder aus (Roggen)Mehl oder aktivem Malz oder Mehl mit Enzymzusatz kommen kann.

      Viele liebe Grüße,
      Sonja

  4. Manfred Steinmann

    Hallo Sonja,
    nun möchte auch ich mich endlich mal an die Verwertung von ASG-Resten herantrauen. Allerdings beschäftigt mich eine Frage:
    Gibt es einen ASG-Pauschalwert/ Prozentwert im Verhältnis zur Gesamtmehlmenge?
    Vielen Dank für Deine Bemühungen und die „Besten Grüße“ aus Herford
    Manfred Steinmann

    1. Lieber Manfred,
      meinst du damit wieviel ASG man in einem Brot insgesamt unterbringen kann?

      Ich glaube das hängt sehr vom Alter, der Qualität und Art des ASG sowie den verwendeten Mehlen im Brot ab. Denn schmecken soll es ja letztendlich auch.
      Eine Madre ist ja viel milder als ein Roggensauerteig und selbst da gibt es große Unterschiede. Daher denke ich, dass eine Pauschalangabe wenig Sinn macht.

      Viele Grüße,
      Sonja

  5. Jule mit LM gelingt bei mir, aber diese Version leider schon 2x nicht. Und wenn ich die Menge an Flüssigkeit vergleiche, dann denke ich, dass es daran liegt. Der Teigling klebt überall und geht dann beim Backen nur in die Breite.
    Geschmacklich sonst interessant.

    1. Hallo,
      Die Flüssigkeit im Brühstück ist ja gebunden. Im Teig an sich steckt nicht zu viel Flüssigkeit. Das Brühstück sollte allerdings die Flüssigkeit komplett aufgesogen haben und abgekühlt sein, am besten offen stehen lassen beim Quellen.
      Ich habe schon sehr viele gelungene Jule 2.0 gesehen in den letzten Tagen. Daher kann ich mir nur vorstellen, dass es am unterschiedlichen Mehl (Wasseraufnahme) und/oder der Teigtemperatur bzw. der Knetzeit liegt, nach dem was du schilderst.
      Magst du es vielleicht nochmal mit einem großen Schluck weniger Flüssigkeit in der Autolyse probieren und das Brühstück vorher in den Kühlschrank stellen und durchkühlen lassen? Hast du beim Kneten die Teigtemperatur gemessen, sie sollte keinesfalls über 26/27°C gehen? Und welche Mehle hast du genau benutzt?

      Viele Grüße,
      Sonja

  6. Ich verzweifel. Habe das Brot 3x gebacken und es hat einen tollen Geschmack. Leider habe ich jetzt zum 2. Mal kein Klebegerüst aufbauen können. Habe den Teig 2x in den Kühlschrank während des Knetens gestellt, da die Temperatur zu hoch war, aber mit nur mässigem Erfolg. Auch intensives D&F hilft wenig. Was läuft falsch? Ich versuche es nächste Woche noch einmal. Will dann alle Zutaten vorher in den Kühlschrank stellen. Ob das hilft? Was könnte sonst der Fehler sein?
    Liebe Grüße

    1. Liebe Ute,

      ganz wichtige Frage: Welche Mehle hast du denn benutzt und mit welcher Maschine knetest du? Vielleicht war der Teig auch überknetet oder vielleicht erwärmt deine Maschine den Teig recht stark. Zutaten kalt stellen macht auf jeden Fall Sinn!
      Das Brühstück sollte abgekühlt sein und die Flüssigkeit aufgesogen haben. Du kannst es auch am Vortag herstellen und über Nacht in den Kühlschrank geben. Der Sauerteig ist ja auch kalt.

      Eine Idee als Test wäre auch im Hauptteig statt Roggenmehl ein Weizenmehl zu nutzen, wär zumindest spannend ob der Teig dann besser ist von der Struktur her.
      Ich würde bei diesem Rezept den Teig tendenziell eher nur einmal statt intensiv falten.

      Herzlichst,
      Sonja

  7. Wieder mal ein tolles Rezept! Schon zweimal gebacken und die Family war begeistert. Danke für deine Rezepte.

  8. Liebe Sonja,
    Vielen Dank für Deinen tollen Blog, Ich bin erst seit 2 Monaten dabei Brot zu backen und bisher habe ich nur Rezepte von Lutz Geißler probiert, er gibt ja alles sehr detailliert vor und das klappt eigentlich ganz gut. Dabei sind natürlich eine Menge Sauerteigreste entstanden.

    Jule 2 habe ich jetzt 3 Mal gebacken und der Sauerteig läßt sich nicht formen, er hat eher eine Konsistenz von Slimy – falls du das kennt. Intelligente Knete ist so ähnlich. mittlerweile habe ich den Verdacht, dass meine SauerteigReste noch zu frisch und aktiv sind. Ein Fenstertest war in keinem Fall möglich.

    Geschmacklich sind die Brote super. Sie gehen auch im Rahmen der Stückgare noch auf. Als Roggenmehl nutze ich Champagner Roggen, Weizen normales 550 iger. Das Brühstück nimmt das Wasser komplett auf. Meine Idee ist: 1) keine zusätzliche Hefe zu verwenden. 2) die Ruhezeiten, Stück-und Stockgare zu reduzieren 3) kürzer zu kneten. Verwenden tue ich eine Kenwood. Hast du Anhaltspunkte für mich, wie ich am besten vorgehen?

    Vielen Dank und liebe Grüße
    WIebke

    1. Liebe Wiebke,
      erstmal habe ich ein paar Fragen an dich:
      Ist dein Roggenmehl frisch gemahlen? Und hast du mal die Temperatur vom Teig beim Kneten gemessen? War dein Brühstück abgekühlt?
      Woher hast du dein 550er Mehl? Mühle oder Supermarkt?

      Viele Grüße,
      Sonja

  9. Hallo und guten Morgen,
    hier, bei Jule 2.0 soll nur eine Art Sauerteig verwendet werden und können nicht gemischt werden? Lese ich das richtig heraus?

    Ich werde mich diese Woche (hoffentlich) daran wagen
    Liebe Gruss
    Claudia

    1. Liebe Claudia, du kannst auch gern mischen, du müsstest dann quasi nur die Wassermenge anpassen, sozusagen ein Mittelding zwischen beiden Varianten.

      Herzlichst,
      Sonja

  10. Hallo,

    ich will gerne fragen, ob bei Jule 2.0 die Sauerteige ebenfalls gemischt werden können oder lieber “sortenrein” bleiben sollen?

    oben heisst es nämlich: “Hierbei kann entweder Weizensauerteig, Roggensauerteig oder Lievito Madre genutzt werden.”

    Lieben Gruss
    Claudia

    1. Marina Nadke

      Hallo,

      ich will mich auch mal für das Rezept bedanken. Ich bin Neuling und probiere schmackhafte Brote zu backen. Da ich inzwischen stolze Besitzerin von Roggen- und Weizensauerteig, sowie LM bin, rieten mir andere Teilnehmer in den Backgruppen immer wieder zu deiner Jule2. Ich bin begeistert…sie klebt zwar wie die Hölle – und mein Brühstück ist kalt – aber ich “kippe” es in die Backform und das Brot ist seeeehr lecker, Natürlich wäre es etwas weniger klebrig besser, aber ich lerne von Brot zu Brot!

      1. cookieundco

        Hallo, das liegt auch an dem Roggenanteil.
        Versuch ggf. mal das Roggenmehl versuchsweise gegen Weizenmehl zu tauschen und schau wie der Teig dann ist.

        Viele liebe Grüße,
        Sonja

  11. Pingback: Backen bis der Osterhase kommt – Bici liebt Backen

  12. Birgit Schneyer-Oftring

    Hallo Sonja,
    danke für das schöne Rezept. War schon von Jule I begeistert, aber das ist ja nochmal eine Steigerung. Sehr variabel, unkompliziert und erst der herrliche Geschmack. Lese so gern hier und finde immer wieder wunderbare Rezepte und Anregungen. Hab schon oft gedacht, würdest du ein Backbuch auf den Markt bringen, wäre ich deine erste Käuferin 🙂
    Ganz liebe Grüße
    Birgit

  13. Eva Knauseder

    Vielen lieben Dank für das hervorragend Rezept habe es schon zum zweiten mal gebacken, meine Familie hat es zum Lieblings Brot erklärt.
    Liebe Grüße Eva

  14. alexander daniluk

    Hi Sonja,

    seit ca einem Jahr versuche ich mich im Brot backen mit wechselnden Erfolgen und
    es geht mir wie einigen Anderen hier auch, der Teig will nicht fenstern. Zu klebrig, dadurch im weiteren Reifeprozess mit den Gare-Stufen auch schwierig zu handhaben. Diesen klebrigen Teig hält nur noch eine Kastenform. Geschmacklich super, schön saftig, hält lange. Die Krume ist klein porig. Doch von Ofentrieb keine Spur. Habe im 2. Versuch mit mehr Roggenmehl versucht den Teig stabiler zu bekommen. Hat nicht funktioniert und ich wollte auch nicht ewig kneten lassen.
    Also mit dem “Fenstern” habe ich echt meine Probleme, entweder zu weich und klebrig oder zu fest und die KitAid hüpft über die Arbeitsplatte und kommt an ihre Grenzen ;-). Achja und die Teigtemperatur nach dem Kneten war noch nie >25 Grad!
    Weniger Wasser könnte ich nur noch bei der Autolyse einsparen, da ich außer des Wassers im Brühstück kein Wasser noch zugebe, oder mehr Mehl.
    Vlt hast du noch ein paar grundlegende Tipps für einen Anfänger.

    1. cookieundco

      Hallo,

      du kannst versuchsweise mal das Roggenmehl im Hauptteig durch Weizenmehl ersetzen. Teige mit Roggenanteil sind tendenziell immer etwas klebriger. War die Flüssigkeit beim Brühstück komplett aufgesogen? Welchen Sauerteig nutzt du?
      (Ich bin übrigens für Brotteige persönlich nicht mit der Kitchen Aid warm geworden.)

      Wenn du keinen Ofentrieb hast, passt bei der Gare irgendwas nicht. War die Stückgare schon zu weit?

      Für Anfänger gebe ich folgenden Tipp: Immer wieder ein bestimmtes Rezept backen. Am besten ein einfaches. Dieses perfektionieren bis es sozusagen im Schlaf klappt. So kann man am besten lernen und Teige besser einschätzen. Da kann man auch am besten einen Unterschied feststellen, was passiert, wenn man dieses oder jenes ändert bei der Vorgehensweise.

    2. Hallo Alexander! Ich habe auch so meine Schwierigkeiten mit der Jule 2.0. Einmal ist sie mir gelungen und sie war echt toll. Aber nun passiert es mir immer wieder, dass der Teig kein Klebegerüst entwickelt.
      Habe schon das Wasser reduziert, hilft aber nicht. Alle Mehle von Eiling: 550, WVK und 1150. Habe auch schon Alpenroggen gebraucht, aber auch nicht besser. Auch die Teigtemperatur war nicht höher als 25 Grad, weil ich heute mal alle Zutaten über Nacht im Kühlschrank hatte.
      Vlt weiss Sonja Rat???
      LG Ute

      1. cookieundco

        Liebe Ute,

        wär echt interessant was beim ersten mal anders war. Die Eiling Mehle sind super, benutze ich auch gerne!
        Vielleicht enthält der Kaffee zu viele Gerbstoffe, obwohl die Menge ja nicht so groß ist.
        Ansonsten mal das Roggenmehl im Hauptteig durch Weizenmehl ersetzen und schauen ob sich was ändert.

        Viele Grüße,
        Sonja

  15. Liebe Sonja!
    Ein ganz tolles Brotrezept, vielen Dank dafür! Ich habe es mit Lievito Madre gebacken und werde es das nächste Mal mit Roggen-Anstellgut probieren, da ich Roggen noch lieber mag. Es ist schön, so eine gute Verwertungsmöglichkeit für das “überflüssige” Anstellgut nach dem Auffrischen zu haben. Meine verbackenen Reste waren 1-3 Wochen alt, im Brot war trotzdem keinerlei unangenehme Säure zu spüren.
    Grüße von Caro, ebenfalls aus Berlin und aus dem Ernährungsbereich (Ernährungs-Coach und Köchin in einer Kita)

  16. Klingt köstlich das Brot. Denkst du es gelingt auch ganz ohne Hefe ? Evtl. dafür mit frisch gefüttertem LM? Würde das gerne fürs Wochenende backen aber habe keine Hefe zuhause 🙈

    1. cookieundco

      Liebe Carina, klar das geht auf jeden Fall. Deine Madre sollte möglichst fit und aufgefrischt sein. Den Teig beobachten und ggf. einfach etwas mehr Zeit geben. 🙂

      Berichte gern wie es geworden ist!

      Gute Gelingen,
      Sonja

  17. Liebe Sonja,

    Ich backe seit drei Jahren mein Brot selber und habe mit Jule2.0 endlich ein Brot gefunden, was super schmeckt und in meinen Alltag passt.
    Vielen lieben Dank für dieses tolle aromatische Brot.
    Ich liebe es.
    Da bei mir immer wenigstens 200g LM im Kühlschrank steht, kann ich es ganz spontan backen.
    Erst dann frische ich den Rest LM auf, parallel zum Brot ansetzen und backen.
    Das ist sehr praktisch für Menschen mit unregelmäßigen Arbeitszeiten und nur einzelnen freien Tagen dazwischen.

    1. cookieundco

      Das freut mich gerade total!!!

      Vielen lieben Dank für dein Feedback und weiterhin viel Freude beim Backen!

      Herzlichst,
      Sonja

  18. Hallo Sonja,
    ich probiere gerade meine beiden Sauerteige mit mehreren Auffrischungen hintereinander etwas fitter zu bekommen. Ich bin auf dein Rezept gestoßen, das ich gerne mit den Überbleibseln (plus Hefe) ausprobieren möchte.
    Ich habe aber kein Altbrot.
    Meine Frage: Kann ich dafür 40g Eclats mit derselben Wassermenge nehmen?
    Viele Grüße

    1. Hallo,

      ja du könntest auch Eclats nehmen, aber die müssen länger quellen als das Altbrot, vielleicht schon mal am Vortag oder 2-4 Stunden vorher ansetzen.

      Viele Grüße,
      Sonja

  19. Hallo Sonja,

    das Auffrischbrot Jule 1.0 habe ich schon mehrfach (erfolgreich) gebacken und auch immer wieder variiert (z.B. mit Kürbiskernen verfeinern usw.) und backe heute das erste Mal diese Variante (hört sich spannend an). Was ich bei Jule gerne mache ist statt Frischhefe Trockenhefe in den Autolyseteig zu tun und ca. 2 Std. “anspringen” zu lassen, das spart den Zucker wenn die Hefe am Ende dazu kommt.

    Beim Altbrot hier hätte ich die Anmerkung, dass meines selbstgebackenes Roggenbrot war (mit eigenem Sauerteig), daher habe ich die Mehlmenge im Hauptteig zu 50% nur aus Roggenmehl genommen und 50% Weizenmehl (1150) ergänzt.

    Jetzt bin ich gespannt und werde das Ergebnis entweder heute oder morgen auf Instagram mit Verlinkung auf Dich posten 🙂 (so es ansehnlich wird….)

    Danke auch für die LM Anleitung – super einfach und effektiv. Mein LM wird richtig fluffig seitdem.

    1. Liebe Astrid,

      das klingt richtig gut! Freue mich auf deine Verlinkung bei Insta und vielen lieben Dank für dein Feedback!

      Herzlichst,
      Sonja

  20. Hallo Sonja,
    erst einmal; super Rezept, deine Jule mit Kaffee!! Ist mir als Anfänger auch gut gelungen.
    Könnte ich das Brühstück auch mit Haferflocken machen und statt Weizenmehl, Dinkelmehl nehmen?
    Ich würd´s ja einfach probieren, habe aber zu wenig Erfahrung und traue mich nicht recht.
    Freue mich auf deine Antwort,
    liebe Grüße
    Pezi

    1. Hallo Pezi,

      ja das geht, allerdings würde ich die Haferflocken ggf. etwas abtropfen lassen, und die Quellzeit ist auf jeden Fall länger als bei Altbrot.

      Mit Dinkel sollte das auch gehen, allerdings würde ich nur 8-10 Minuten langsam kneten und 1-2 Minuten schnell.

      Viele Grüße,
      Sonja

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Recipe rating

Die maximale Upload-Dateigröße: 200 MB. Sie können hochladen: Bild, Audio-, Video, dokumentieren, Kalkulationstabelle, interaktiv, Sonstiges. Im Kommentartext eingefügte Links zu YouTube, Facebook, Twitter und anderen Diensten werden automatisch eingebettet. Dateien hier ablegen

de_DEGerman