Dinkel-Möhren-Vollkornbrot (Übernachtgare)

Saftiges Vollkornbrot mit einfacher Zubereitung & Übernachtgare bei Raumtemperatur

Heute habe ich für euch mal wieder ein sehr leckeres Brot-Rezept: Ein sehr saftiges Dinkel-Möhren-Vollkornbrot. Es kommt mit sehr Hefe aus und  wird Dank einer langen Übernachtgare sehr aromatisch. Dennoch ist es ein super einfaches und überhaupt nicht aufwendiges Rezept. ♥

Dinkel-Möhren-Vollkornbrot mit Saaten auf einem Holzbrett.

 

Dinkel-Möhren-Vollkornbrot mit wenig Hefe

Das Rezept funktioniert mit genauso wenig Hefe wie auch mein Rotkorn-Süßkartoffel-BrotRuchbrot mit MalzbierKürbis-Kamut-Kasten, Kartoffel-Kürbiskern-BrotKartoffel-Kefir-KastenDinkel-Weißbrot und Guten Morgen Weißbrot, MalzbierbrotKornkastenAlpenruchbrot und Körnerbrot mit Kefir. Stöbert doch mal durch…diese ganze Reihe von Rezepten wird nach dieser praktischen Übernacht-Methode zubereitet. Hier geht es zur Übersicht mit allen Rezepten aus der Kategorie “Übernachtgare bei Raumtemperatur“.

Dinkel-Möhren-Vollkornbrot auf einem Holzbrett in Scheiben geschnitten.

 

So einfach geht das Dinkel-Möhren-Vollkornbrot

Der Teig wird abends (oder morgens) in Ruhe vorbereitet, direkt in die Backform gefüllt und nach etwa 10-12 Stunden gebacken. Total easy…und heraus kommt ein saftiges und aromatisches Brot mit einem sehr geringem Hefeanteil! Das macht bei dem heutigen Rezept gerade mal 0,2% Hefeanteil aus. Trotzdem wird das Brot sehr locker und saftig, denn das Vollkornmehl und die Körner haben in den vielen Stunden genug Zeit, um im Teig zu quellen und gleichzeitig kann sich das tolle Aroma entfalten. Das Dinkel-Möhren-Vollkornbrot hält sich für viele Tage frisch und saftig. Daher gab es dieses Brot bei uns in den letzten Wochen auch schon einige Male und ich esse es immer wieder gerne. Es ist ein richtiges tolles alltagstaugliches Brot, dass auch noch gesund und lecker ist! Was will man (oder Frau) mehr…?! ♥

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Dinkel-Möhren-Vollkornbrot

Saftiges Vollkornbrot mit einfacher Zubereitung & Übernachtgare bei Raumtemperatur

  • Arbeitszeit:
    15 Minuten
  • Wartezeit:
    11 Stunden
  • Gesamtzeit:
    11 Stunden 15 Minuten
  • Ertrag:
    1 Kastenbrot aus 1-kg-Brotbackform / Kastenform ca. 30 x 11 cm | Teigeinlage ca. 1240 g
  • Kategorie:
    Abendbrot, Brot, Frühstück
  • Küche:
    deutsch, german
 Stück

Zutaten

  • 500 g Dinkelvollkornmehl (ich: Ur-Dinkel)
  • 150 g Möhren (geschält)
  • 250 g Wasser
  • 150 g Naturjoghurt (alle Fettstufen funktionieren)
  • 10 g Zuckerrübensirup / Honig
  • 10 g inaktives Backmalz (optional)
  • 1 g Frischhefe
  • 0.5 TL Acerola-Pulver oder 1 Prise Vitamin-C-Pulver (optional)
  • 125 g gemischte Saaten (z. B. Sonnenblumenkerne, gehackte Nüsse, Mohn, Kürbiskerne, Sesam, Leinsamen, Chiasamen) Die Saaten für den Teig können gerne vorher angeröstet werden. (So schmecken sie noch aromatischer und intensiver.)
  • 12 g Salz
  • 40 g Wasser, bei Bedarf (je nach Wasseraufnahme des Mehls)
  • zusätzlich Saaten nach Wahl (zum Bestreuen)

Zubereitung

  • Die Backform gut einfetten.
    Mit reichlich Saaten ausstreuen und zusätzlich leicht bemehlen.
  • Die Möhren raspeln (nicht zu fein) und beiseite stellen.
  • Die Hefe und den Rübensirup in dem Wasser auflösen.
  • Alle Zutaten, bis auf das Salz hinzufügen und für 56 Minuten verkneten.
  • Salz hinzufügen und nochmal für 2 Minuten unterkneten.
  • In die vorbereitete Form geben und mit einem angefeuchteten Teigschaber glatt streichen.
  • Großzügig mit den Körnern bestreuen und mit einer Haube / Frischhaltefolie o. Ä. abdecken.
  • Für 10–12 Stunden bei Zimmertemperatur (2022 °C) abgedeckt stehen lassen.
  • Den Ofen rechtzeitig auf 230 °C Ober/Unterhitze vorheizen.
  • In den vorgeheizten 230 °C Backofen geben (unteres Drittel) und die Temperatur auf 200 °C senken, für etwa 5060 Minuten backen. (Die Backzeit und -temperatur kann je nach Ofen etwas abweichen.)
  • Das fertige Brot aus der Form stürzen und nochmal 10 Minuten ohne Form im ausgeschalteten Backofen stehen lassen.
  • Danach vollständig auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Notizen

  • Wichtig: Falls ihr euer Mehl direkt vor der Teigherstellung frisch selber mahlen wollt, benötigt die Rezeptur weniger Flüssigkeit! Alternativ das selbst gemahlene Mehl für etwa 10–14 Tage ablagern lassen.
  • Die Saaten für den Teig können gerne vorher angeröstet werden, so wird das Aroma intensiver.
  • Tipp: Für sehr kleine Mengen Hefe verwende ich gerne diese Feinwaage und bin bisher damit sehr zufrieden. Sie tut ihren Dienst schon recht lange bei mir. 1 g Frischhefe kann mit einigen “normalen” Küchenwaagen aber noch recht gut abgewogen werden und entspricht etwa der Größe einer Kichererbse.

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Teig für ein Dinkel-Möhren-Vollkornbrot mit Saaten in einer Kastenform.

Inhalt

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75 Kommentare zu „Dinkel-Möhren-Vollkornbrot (Übernachtgare)“

  1. Das Brot schmeckt einfach köstlich und ist soooo easy einfach zu backen. Wird es ab sofort öfter geben. Danke für das tolle Rezept

  2. Vielen Dank für dieses wunderbare Rezept!. Das Brot ist sehr lecker. Und so einfach zu machen. Außen knusprig durch die Kerne und innen wunderbar saftig.

  3. Vielen Dank für das Rezept. Ich würde das Brot gerne mit Sauerteig machen. Wie müsste ich das Rezept dafür verändern?

    1. Ich denke die Hefe könnte dann, je nach Aktivität des Sauerteiges, mit 10-20 g Anstellgut ersetzt werden. LG Sonja

  4. Lisa Kollecker

    Möchte auch gleich dein Brot bzw. den Teig für morgen machen.Kann ich den in der Lily backen oder besser in der Kastenform???
    Danke Sonja

  5. Huhu,

    ich habe deine Brot einmal genau nach Rezept (ohne Backmalz) gemacht und es ist TOLL geworden.
    Gestern haben wir es nochmal gemacht, aber aus Zeitgründen mit ca. einem halben Würfen Hefe und dann nur 2-3 Stunden gehen lassen. Außerdem haben wir Backmalz verwendet aber aus Versehen aktives.
    Es ist leider so gar nichts geworden – es ist einfach nicht gar geworden. Nach 1h und 40min im Ofen war es immer noch komplett nass und matschig. Hast du eine Idee, ob es an der Hefe oder am aktiven Backmalz gelegen hat?

    Liebe Grüße!
    Sophie

    1. Ja das liegt am aktiven Backmalz. Dann wird die Krume schnell klitschig bei Überdosierung oder zu langer Gehzeit. Von einer bestimmten Firma habe sehr viele arge Probleme, ich glaube das war Seitenbacher. Hattest du dieses? Schade. Nächstes Mal Backmalz weglassen oder weniger nehmen. An der Hefe liegt es nicht. Liebe Grüße Sonja

  6. Hallo,
    ich habe gestern Abend das Brot nun mit Sauerteig gebacken. Ich habe 15g Anstellgut und 1g Hefe genommen. Es ist wunderbar geworden!
    Lieben Dank für deine Rezepte!

  7. Hallo Dany,
    hast du das Anstellgut vorher aufgefrischt?
    Und muss ich die Saaten und Körner als Quellstück verarbeiten, oder kann ich sie einfach so in den Teig geben?
    Gruß
    Angelika

    1. Liebe Angelika,
      da der Teig lange steht und sehr feucht ist, brauchen die Körner nicht vorher verquollen werden. Das tun sie ganz in Ruhe während der Teig reift. Das Anstellgut muss auch nicht aufgefrischt werden, da ja noch Hefe enthalten ist. Allerdings sollte es jetzt nicht unbedingt seit 2 Wochen ungefüttert sein. Wenn es also regelmäßig gepflegt wird, kann du es einfach aus dem Kühlschrank verwenden.

      Herzliche Grüße,
      Sonja

  8. Hallo Sonja,
    vielen Dank für die schnelle Antwort!
    Dann werde ich mich in nächster Zeit mal dranmachen, das Rezept nachzubacken!
    Liebe Grüße
    Angelika

  9. Hallöchen, ich würde gerne dein Rezept probieren und bin ein wenig skeptisch wegen der 1 gr. Hefe. Die anderen schreiben etwas bezüglich Anstellgut – ich kann jedoch keins in der Zutatenliste entdecken 🤔. Ich hab einen sehr triebstarken Lievito Madre da…Meinst du, man könnte diesen im Teig mitverarbeiten? VG L.

    1. Ich habe ähnliche Rezepte mit einer Kombination aus ASG und Hefe auf dem Blog, daher die Fragen. Du könntest das Rezept schätzungsweise auch mit 20-40 g LM statt mit Hefe zubereiten. Da ich deine Madre nicht kenne, würde ich die Gehzeit nur als Orientierung empfehlen. Bei einer 1 kg Brot-Form sollte der Teig den Rand etwa knapp erreicht haben.

      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
      Sonja

  10. Hallo Sonja, ich bin total begeistert von deinen Rezepten und habe als erstes das Fermentwasser (Wilde Hefe) hergestellt. Könnte ich das Wasser eigentlich generell als Schüttwasser verwenden und dafür die Hefe reduzieren? Nicht bei diesem Rezept hier, da sind ja eh nur 1 drin 😊

    Vielen Dank vorab

    Liebe Grüße

    Gabi

    1. Hallo liebe Gabi,

      das sollte bei dem Rezept funktionieren. Ich weiß allerdings nicht wie aktiv dein Hefewasser ist.
      Ich würde vermutlich zunächst 150 g Hefewasser als Schüttflüssigkeit verwenden und dann beobachten wie der Teig im Kasten aufgeht. Eventuell auch mal 100 g oder 200 g ausprobieren.

      Herzliche Grüße,
      Sonja

  11. Hallo,
    Ich bin ein Neuling was das Brotbacken angeht, mit deinem Rezept hat es allerdings gut geklappt und das Brot ist sehr lecker geworden. 🙂

    Eine Frage habe ich aber noch: wieso wird das Salz erst später dazugegeben und nicht direkt am Anfang mit dem Mehl gemischt?

    1. Hallo, das freut mich zu hören.
      Die spätere Salzzugabe macht meiner Kenntnis nach vor allem bei weichen Teigen und bei Baguette-Teig Sinn. Ich füge das Salz meistens erst am Ende des Knetvorgangs zu, außer bei Roggenteigen.

      Salz behindert die Quellung des Klebers (Gluten), da es Wasser bindet. Wenn Teige zunächst ohne Salz geknetet werden, bleibt der Kleber so länger weich. Die Wasseraufnahme des Klebers wird gesteigert und so die Quellung verbessert. Die Zugabe von Salz führt zu einer Verfestigung des Teiges, was man dann auch merkt beim einkneten. Der Vorteil dieser Methode liegt in der besseren Wasserbindung und der geringeren Belastung des Klebers sowie in einer besseren Dehnbarkeit des Teiges. Gerade Dinkel hat übrigens einen recht empfindlichen Kleber.

      Liebe Grüße,
      Sonja

  12. Yasmin Wonnemann

    Hallo,
    erstmal ein großes Kompliment für dieses Rezept. Das Brot 🍞 schmeckt einsame Spitze. Jedoch bräuchte ich einmal Hilfe. Keine Ahnung, was ich verkehrt mache. Ich backe es zum dritten Mal und jedes Mal fällt es mir zusammen. Beim ersten Mal habe ich es im Backofen gehen lassen und da dieser am Morgen aus war ( habe eine Zeit eingestellt, die er die 27 Grad halten soll) war das Brot zusammen gefallen. Ok dachte ich. Das war dann zum Schluß wohl doch zu kühl. Beim nächsten Mal auf der Fensterbank über der Heizung gehen lassen, dasselbe Problem. Auch da dachte ich, es war wohl über Nacht zu kalt. Jetzt habe ich es wieder auf der Fensterbank über der Heizung gehen lassen und es war wunderbar aufgegangen ( wie bei den anderen Malen auch ) , jedoch fiel es sofort ein, als ich es in den Backofen packte 🙈🤔😖😩. Was mache ich verkehrt. Unsere Heizung stellt sich um 22 oder 23 Uhr über Nacht aus und geht erst morgens um 5 oder 6 Uhr wieder an. Ich denke das da die Umgebungstemperatur für das Brot zu kalt ist. Aber warum fällt es beim in den Backofen geben zusammen?

    1. Hallo, das klingt sehr nach Übergare. Also das der Teig sozusagen zu warm oder zu lange gegangen ist. Du brauchst ihn nicht warm stellen, da die Gehzeit sehr lang ist.
      Schau mal was im Rezept steht: Für 10 -12 Stunden bei Zimmertemperatur (20-22°C) abgedeckt stehen lassen. Also nicht warm, sondern einfach abgedeckt im Raum.
      Bin gespannt ob es so besser klappt und freue mich auf deine Rückmeldung…
      Herzlichst Sonja

    2. Yasmin Wonnemann

      Hallo nochmal,
      das klingt logisch. Von der Zeit paßte es. Sagen wir so, ich habe es kürzer gehen lassen, als im Rezept angegeben. Ich habe nur Angst, wenn ich es im Raum stehen lasse, daß es dort über Nacht zu kühl ist, da sich ja die Heizung abstellt. Und dann haben wir vielleicht nur noch 19 Grad und nicht mehr 22. Ich werde es aber mal versuchen und Rückmeldung geben. Lg und vielen Dank für die Rückmeldung.
      Yasmin

      1. Liebe Yasmin,
        das macht nichts wenn es kühler ist. Da das Rezept mit Hefe und nicht mit Sauerteig zubereitet wird. Die Hefe arbeitet trotzdem. Im schlimmsten Fall verlängerst du die Gehzeit ein bisschen.

        Liebe Grüße,
        Sonja

  13. Hallo Sonja, nachdem wir nun endlich inaktives Backmalz hatten habe ich dein Brot gestern Abend vorbereitet und heute früh gebacken.

    Vielen Dank für das tolle Rezept, ich finde es wirklich mega. Werde bestimmt noch mehr von deinen Rezepten probieren, da wir auch mehr Brot selbst backen wollen…

    Was ich nicht rein habe ist das Vitamin C, hat die einen bestimmten Grund für das Brot oder die Konsistenz?

    Hatte gefrorene frische Hefe. War bisschen schwierig abzumessen, hat aber ansonsten super funktioniert.

    Viele Grüße,
    Mona

    1. Liebe Mona,

      das freut mich sehr!
      Vitamin C stärkt die Teigstruktur und für zu einer luftigeren Krume. Es ist aber überhaupt nicht zwingen nötig für ein gelungenes Brot, macht aber gerade bei Urgetreide und Dinkelbroten Sinn.

      Frischhefe einfrieren geht zwar, aber sie kann sich nicht mehr vermehren anschließend, sie ist also eher nicht für Vorteige geeignet. Nur zur Info. 🙂

      Herzliche Grüße,
      Sonja

    1. cookieundco

      Das geht, aber liefert den Hefe Nahrung für die lange Zeit. Wäre Honig oder Backmalz eine Alternative für dich?

      Leider war dein Kommentar im Spam Ordner, daher antworte ich erst jetzt. Vielen lieben Dank für für deinen Kommentar!

      Herzlichst,
      Sonja

  14. Vielen Dank für dieses tolle Rezept. Das Brot ist mir gut gelungen, obwohl ich Backmalz extra gekauft habe und dann vergessen habe. Gerade hab ich deinen Heidelbeerkäsekuchen gebacken,den gibt es morgen und ich bin mir sicher er wird in meiner Familie gut ankommen. Ich habe viele meiner gespeicherten Rezepte durch deine ersetzt…du erklärst alles so gut, es macht einfach Spaß, vielen Dank Sonja!!

    1. cookieundco

      Das freut mich riesig! 🙂 🙂
      Leider war dein Kommentar im Spam Ordner, daher antworte ich erst jetzt. Vielen lieben Dank für für deinen Kommentar!

      Herzlichst,
      Sonja

  15. Großartig. Meines Wissens das einzige Rezept, das alle meine Bedürfnisse erfüllt: Unkompliziert, kein Sauerteig notwendig, nur Vollkornmehl, Übernachtgare, (fast) no knead, sehr wenig Hefe. Besonders die längere Gare ist bei Vollkornmehl aus gesundheitlichen Gründen wichtig, damit bestimmte Stoffe abgebaut werden. Achso, superlecker ist es auch. Backmalz und Vitamin C lasse ich der Einfachheit halber weg, ist ja auch optional. Statt Karotten funktionieren auch Kartoffeln, etwas weniger nehme ich dann aber, weil die doch sehr wässrig werden, wenn sie gerieben wurden.

    1. cookieundco

      Das freut mich! 🙂
      Leider war dein Kommentar im Spam Ordner, daher antworte ich erst jetzt. Vielen lieben Dank für für deinen Kommentar!

      Herzlichst,
      Sonja

  16. Hallo Sonja,
    zuerst ein großes Dankeschönfür deine vielen, tollen Ideen.
    Ich möchte das Brot möglichst heite noch ansetzen, habe aber keine Möhren daheim. Kann ich die einfach weglassen – evtl. das Wasser etwas reduzieren?
    Danke und liebe Grüße, Babsi

    1. Ich würde sie einfach weglassen, das Wasser musst du nicht reduzieren. Die Möhren geben ja eher auch noch Feuchtigkeit ab.

      Herzlichst,
      Sonja

  17. Hallo Sonja.
    Vielen lieben Dank für das Rezept, habe es bereit Samstag gebacken und wir haben es schon verputzt, geschmacklich sehr lecker. Doch ich habe eine Frage, mein Brot war sehr sehr saftig, innen zum Teil schon etwas schmierig, wenn man es so nennen kann 🙈 Ich hoffe du weißt was ich meine und kannst mir vielleicht einen Tipp geben, woran das liegen könnte, falls das so nicht sein sollte. Liebe Grüße Anni

    1. cookieundco

      Dann hätte dein Teig etwas weniger Flüssigkeit gebraucht oder die Möhren waren sehr saftig.
      Durchgebacken war es?

      Leider war dein Kommentar im Spam Ordner, daher antworte ich erst jetzt. Vielen lieben Dank für für deinen Kommentar!

      Herzlichst,
      Sonja

  18. Schönes saftiges Brot,das lange saftig bleibt. Hatte keine Chiasamen und keinen geschroteten Leinsamen. Habe stattdessen gerösteten Sesam und Leinsamen genommen.
    Da ich das Brot etwas im Stress vorbereitet habe,habe ich mir das Rezept nicht wirklich durchgelesen und dann festgestellt es hätte bei Raumtemperatur stehen bleiben sollen. Bei mir ist es im Kühler gelandet. Fehler bemerkt und schnell ne knappe Stunde im Gärautomat bei 30-40 °C Temperatur annehmen lassen. Hat ihm nicht geschadet. Das Brot ist so feucht,daß es an den Zähnen klebt.

    1. cookieundco

      Leider war dein Kommentar im Spam Ordne, daher antworte ich erst jetzt. Vielen lieben Dank für für deinen Kommentar!

      Herzlichst,
      Sonja

  19. Hallo,
    ich möchte mich für dieses tolle Vollkornbrot-Rezept bedanken. Ich hab es auf eine kleinere Form 25×10 runtergerechnet und war sehr skeptisch ob das mit 0,8 Gramm Hefe wirklich funktionieren kann. Ich war vom Backergebniss sehr begeistert. Auch ohne Backmalz. Bei den Möhren habe ich allerdings vorher die Flüssikeit etwas herausgepresst aus Angst das Brot könnte “matschig” werden.
    Danke

    1. cookieundco

      Das freut mich.:)

      Wenn die Möhren sehr saftig waren, ist das gar nicht so verkehrt, finde den Feuchtigkeitsgehalt doch recht Unterschiedlich.

      Viele Grüße,
      Sonja

  20. Margie Bublitz

    Hallo Sonja,
    Habe gerade dein Rezept entdeckt und würde es gern am Wochenende backen, werde es mit 15 g frischem ASG versuchen.
    Kann ich das Brot auch im Backrahmen backen?
    Lieben Dank im Voraus für deine Antwort.
    Herzlichst Margie

    1. Liebe Margie,
      eine Übernachtgare im Holzbackrahmen würde ich dir nicht empfehlen.
      Mit ASG würde ich eher eine Temperatur von 22-24°C für die Gare empfehlen. 🙂

      Viele Grüße,
      Sonja

  21. Hallo, ich würde gerne das Brot backen. Weiß aber nicht, ob die 125g Körner komplett in den Teig kommen, oder davon auch der Kasten ausgestreut wird

  22. Hall Sonja, würde bei den aktuellen Temperaturen auch eine Übernachtgare im Kühlschrank funktionieren? Müsste ich dann etwas verändern?

    Viele Grüße
    Sonja

    1. Ja das geht, dann müsstest du es auf jeden Fall anspringen lassen. Vielleicht würde ich dann sogar ein bissl mehr Hefe nehmen, vielleicht 3g Frischhefe und einen Stunde anspringen lassen. Ggf. morgens akklimatisieren lassen falls nicht genug aufgegangen.

      Alternativ morgens ansetzen und beobachten wann der Teig etwa 1 cm bis unter den Rand der Form reicht, dann backen. Denke es dauert nur einige Stunden momentan. Wichtig ist, dass der Teig beim kneten nicht zu warm wird. Am besten Wasser aus dem Kühlschrank nehmen.

      LG Sonja

  23. Manuela Gessner

    Unser Lieblingsbrot,schon so oft gemacht.
    Aber warum hast du die thermomix Version nicht mehr dabei.

    1. Liebe Manuela,

      das ist jetzt unter dem Rezept in den Notizen, da das Thermomix Rezept nicht separat ausdruckbar war. Eventuell integriere ich es jetzt noch oben im Rezept beim teig. Ich muss mal sehen was am besten ist und werde das bei allen Rezept dann umsetzen müssen. Die Seite erkennt quasi nur ein Rezept für die PDF oder zum Ausdrucken. Das meiste ist ja beim Rezept dann eh identisch außer die Teigzubereitung.

      Viele Grüße,
      Sonja

  24. Hallo Sonja,

    Das Brot gestern Abend vorbereitet und heute morgen gebacken . Super lecker und von meinen Gästen begeistert verspeist!
    Musste gleich das Rezept weitergeben!

    Vielen Dank für ein weiteres tolles Brotrezept!

  25. Hallo Sonja!

    Gestern Abend vorbereitet und heute Morgen gebacken .Von meinen Gästen begeistert verspeist, musste das Rezept gleich weiterleiten!

    Vielen Dank für ein weiteres tolles Brotrezept!

  26. Hallo Sonja,
    ich würde das Rezept gern mit Roggenmehl ausprobieren. Hast Du schon mal damit experimentiert? Sauerteig habe ich natürlich. Danke

    1. Hallo, nein das habe ich noch nicht probiert bei diesem Rezept. Mein Roggen-Kornling ist ein reines Roggenbrot mit ähnlicher Zubereitungsweise, da hat es prima geklappt. LG Sonja

  27. Ist es möglich den Teig über Nacht im Kühlschrank ruhen zu lassen?
    Nach dem Teigen, 1 Stunde bei Raumteperatur, dass der Hefe anspringt, dann für ca. 16 Stunden in den Kühlschrank und danach noch 1-2 Stunden anklimatisieren vor dem Backen?
    Herzlichen Dank bereits jetzt für die Antwort.

    1. Hallo,

      prinzipiell ist es möglich. Ich würde das Brot eher 2 Stunden anspringen lassen oder die Hefe leicht erhöhen auf 2-3 g Hefe.

      Viele Grüße,
      Sonja

  28. Karin Lorenz

    Hallo Sonja,
    da ich leider zu ungeschickt bin um mich ordentlich um den Sauerteig zu kümmern, freue ich mich immer über Brote, die nur mit Hefe funktionieren. Danke für dein leckeres Rezept. Es hat auf Anhieb völlig problemlos super geklappt.
    Ich habe es am Anfang beim Backen ordentlich beschwadet. Es hat nicht geschadet, aber wahrscheinlich war es unnötig, oder?
    Herzliche Grüße aus Stuttgart
    Karin

    1. Es schadet auf jeden Fall nichts! Bei den besonders einfachen Rezepten versuche ich es so unkompliziert wie möglich zu halten, sodass auch Anfänger gut damit klarkommen. Daher habe ich es hier weggelassen, da es nicht zwingend notwendig ist. LG Sonja

      1. Hallo,
        Ich würde dieses Brot gerne ohne Saaten backen, was muss ich ändern? Alles andere soll schon wie im Rezept sein, nur eben ohne die Saaten. Würde mich über eine Antwort sehr freuen. Lg

        1. Hallo, dann musst du die Schüttflüssigkeit reduzieren. Ich würde jetzt mal 80 g weniger Wasser schätzen, probiert habe ich es so aber noch nicht. 🙂 Gutes Gelingen! LG Sonja

          1. Vielen lieben Dank für die Antwort. Ich werde es testen und berichten. Das Brot ist so extrem lecker dass ich es ständig backe. Und für meine Mama backe ich es nun ohne Saaten. Danke.

  29. Ich bewerte sehr selten etwas. Aber dieses Brot muss bewertet werden. Es ist so simpel und sehr sehr lecker. Das werde ich noch sehr oft backen. Das Backen hat viel länger gedauert, aber das liegt eben an meinem Ofen und nicht am Rezept. Danke für das Teilen des Rezeptes. Super lecker und saftig. Dankeschön dafür.

    1. Liebe Monika,

      das habe ich noch nicht probiert. Könnte bei diesem Rezept aber klappen. Vielleicht schaust du mal auf Kochtrotz.de vorbei. Das ist ein sehr guter Blog für glutenfreie Rezepte.

      LG Sonja

  30. Hallo Sonja,

    Erst einmal vielen Dank für die schönen Rezepte,welche wirklich gut erklärt sind.Ich habe eine Frage zum Teig kneten. Würde den Teig mit der Hand ohne Kneter bearbeiten. Muss da etwas beachtet werden?

    Viele Grüße

    1. Hallo,

      ja, das geht gut mit der Hand. Für einige Minuten kräftig mischen, bis eine gewisse Bindung entsteht.

      Viele Grüße Sonja

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