Auffrischbrot “Jule”

Einfaches Mischbrot mit Sauerteigresten

Heute habe ich für dich ein Mischbrot zur Verwertung von Sauerteigresten mitgebracht: Mein Auffrischbrot “Jule”. Es ist eher einfach, bodenständig und unaufgeregt. Ohne “besondere Spezialzutat”, aber in diesem Fall maximal flexibel. Manchmal sind die ganz unspektakulären und simplen Dinge die besten. Denn gerade bei Brot braucht es keine ellenlange Zutatenliste, um etwas Zauberhaftes aus dem Ofen zu ziehen…♥ 

Auffrischbrot "Jule"

Auffrischbrot “Jule”

Heute also mal ein Brot Rezept, bei dem du wunderbar übrigen Sauerteig verwerten kannst- eben ein Auffrischbrot. Denn beim Auffrischen von Sauerteig bleibt ja oftmals einiges an altem Sauerteig übrig, der nicht mehr benötigt wird. Dabei bist du hier völlig flexibel, ob du Weizensauerteig, Roggensauerteig oder Lievito Madre nutzen möchtest. Auch alles gemischt geht absolut prima.

Beachten solltest du dabei aber, dass die benötigte Wassermenge im Hauptteig dann verschieden ist. Je fester dein Sauerteig, desto mehr Wasser musst du hinzufügen und umgekehrt. Daher die relativ großen Spannen im Rezept. Bei flüssigem (“normalen”) Sauerteig solltest du dich also zunächst an der jeweils kleineren Wassermenge orientieren. Bei festem Sauerteig wie Lievito Madre dann umgekehrt an der jeweils größeren Wassermenge.

Außerdem ist die Wassermenge eher an Standardmehl angepasst. Wenn du also andere Mehle mit guter Wasseraufnahme nutzen möchtest, kann der Bedarf an Schüttwasser ebenfalls etwas höher ausfallen. Welche Mehle du am besten zum Tauschen nutzen könntest, habe ich dir in eine Tabelle zusammengefasst, siehe unterm Rezept.

Auffrischbrot "Jule"
Die lieben Sauerteigreste…

Nun fängt im Sommer ja bei vielen die Urlaubszeit an- auch wenn das alles dieses Jahr durch Corona etwas anders ist als geplant. Was steht nach dem Urlaub anschließend bei allen Sauerteig-Besitzern (neben den Wäschebergen) als erstes an? RICHTIG! Den hungrigen kleinen Mikroorganismen in Form von Sauerteig wieder neues Leben einzuhauchen und diese erstmal “zu füttern”. Deshalb hier noch ein paar weitere Rezepte mit Sauerteigresten, die dir dabei sehr nützlich sein könnten…

Auffrischbrot "Jule"
Warum eigentlich “Jule”?

Jetzt fragst du dich womöglich die ganze Zeit, warum ich dieses Auffrischbrot Jule genannt habe…?! Das kann ich dir gerne verraten. “Jule” hat es sich gewünscht. Ein Auffrischbrot, das auch prima mit Standardmehl funktioniert. Voilà…hier ist es! Es hat ein bisschen gedauert vom Wunsch bis zum fertigen Rezept, aber ich habe neben dem alltäglichen Wahnsinn erstmal alle Variationen ausgiebig durchgetestet.

Natürlich hängt das Ganze auch etwas von deinen Sauerteigen ab. Durch die Hefe ist das alles aber ganz gut steuerbar. Das Rezept soll für dich möglichst viele Möglichkeiten bieten, um dein eigenes Lieblings-Auffrischbrot zu kreieren und nach deinen Bedürfnissen anzupassen- ein kleiner Werkzeugkasten sozusagen. Nun wünsche ich dir viel Spaß beim Ausprobieren und Nachbacken…♥ 

 

Mischbrot mit Sauerteigresten oder Anstellgut

 

Brotbackbuch: For the love of bread_Zeit für gutes Brot

Rezept drucken

Auffrischbrot “Jule”

Einfaches Mischbrot mit Sauerteigresten

Tipp: Für die Übernachtgare sollte das ASG eher mild sein, vor allem bei Roggenanstellgut.

  • Ertrag:
    1 Brot
  • Kategorie:
    Abendbrot, Beilage, Brot, Frühstück
  • Küche:
    deutsch, german
 Stück

Zutaten

Autolyseteig

  • 250 g Wasser (je nach Mehl)
  • 250 g Weizenmehl Type 550 (oder siehe Tabelle)
  • 100 g Weizen Vollkornmehl (oder siehe Tabelle)

Hauptteig

  • 150 g Sauerteiganstellgut aus dem Kühlschrank (Weizen- / Roggenanstellgut  oder Lievito Madre)
  • 75 g Roggenmehl Type 1150 (oder siehe Tabelle)
  • 10 g Rübensirup / inaktives Backmalz /Vollrohrzucker
  • 2 g bis 3 g frische Hefe (je nach Alter & Aktivität des Sauerteigs)
  • 12 g Salz
  • 50 g Wasser bei Bedarf (je nach Mehlsorte evtl. auch mehr)

Zubereitung

Autolyseteig

  • Wasser, Mehl kurz aber gründlich vermischen.
  • Für 20-40 Minuten zur Autolyse ruhen lassen.
    (Urgetreide eher 20 Minuten, backstarke Mehle eher 40 Minuten.)

Hauptteig

  • Autolyseteig, Sauerteig/ASG, Roggenmehl, Rübensirup/inaktives Backmalz/Vollrohrzucker und Hefe hinzugeben und für etwa 8-10 Minuten bei langsamer Geschwindigkeit kneten.
    (Für empfindliches Urgetreide gilt die jeweils kürzere Knetzeit.)
  • Danach für 2-5 Minuten bei schneller Geschwindigkeit auskneten.
    (Für empfindliches Urgetreide gilt die jeweils kürzere Knetzeit.)
    Dabei in den letzten Minuten das Salz und bei Bedarf noch ca. 30 g Wasser hinzugeben und mit einkneten lassen. Ein Fenstertest sollte nach dem Kneten möglich sein.

Variante am gleichen Tag backen

  • Für 3-4 Stunden bei Raumtemperatur (20-22 °C) zur Stockgare stellen.
    Dabei nach jeweils 60 & 120 Minuten dehnen und falten (stretch & fold).
    (Eine knappe Verdopplung des Teiges reicht aus.)
  • Den Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche locker rund wirken und 30 Minuten entspannen lassen.
    Danach zu einem runden Brotlaib formen und mit dem Schluss nach unten in ein gut bemehltes Gärkörbchen geben.
  • Abgedeckt etwa 60-90 Minuten bei (20-22 °C) zur Stückgare stellen.

Variante Stockgare mit kalter Übernachtgare

  • Für 90 Minuten bei Raumtemperatur (20-22 °C) anspringen lassen.
    Dabei nach jeweils 45 & 90 Minuten dehnen und falten (stretch & fold).
  • Danach für 12 -14 Stunden bei 5 °C in den Kühlschrank geben.
  • Anschließend für mindestens 1 Stunde akklimatisieren lassen.
  • Den Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche locker rund wirken und 30 Minuten entspannen lassen.
    Danach zu einem runden Brotlaib formen und mit dem Schluss nach unten in ein gut bemehltes Gärkörbchen geben.
  • Abgedeckt etwa 60-90 Minuten bei (20-22 °C) zur Stückgare stellen.
    (Wenn der Teig noch leicht kühl ist eher 90-120 Minuten.)

Variante Stückgare mit kalter Übernachtgare

  • Für 3-4 Stunden bei Raumtemperatur (20-22 °C) zur Stockgare stellen.
    Dabei nach jeweils 60 & 120 Minuten dehnen und falten (stretch & fold).
    (Eine knappe Verdopplung des Teiges reicht aus.)
  • Den Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche locker rund wirken und 30 Minuten entspannen lassen.
    Danach zu einem runden Brotlaib formen und mit dem Schluss nach unten in ein gut bemehltes oder mit einem Leinen ausgelegtes Gärkörbchen geben.
  • Danach gut abgedeckt für 10-12 Stunden bei 5 °C in den Kühlschrank geben.
    (Ich backe diese Variante ohne anschließendes Akklimatisieren ab.)

Backen

  • Rechtzeitig den Backofen auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen, je nach dem zusammen mit einem großen Gusstopf, Backstahl/Blech oder Backstein.
  • Backen im Topf:
    Den Teigling nach der Gehzeit in den heißen Topf stürzen. (Falls der Schluss verklebt ist nochmal leicht nachschneiden.) Für insgesamt 50 Minuten backen. Nach 20 Minuten der Backzeit die Temperatur auf 210 °C senken. Nach weiteren 10 Minuten aus dem Topf nehmen und ohne Topf fertig backen.
  • Freigeschoben backen:
    Teigling aus dem Körbchen stürzen. (Falls der Schluss verklebt ist nochmal leicht nachschneiden.)
    Für insgesamt 50 Minuten backen. Sofort zu Beginn schwaden (Wasserdampf).
    Nach 10 Minuten die Ofentür öffnen, um die Feuchtigkeit abzulassen und die Temperatur auf 210 °C senken.
    Je nach Ofen gerne für die letzten 5-10 Minuten auf Heißluft umschalten oder die Tür (wenn möglich) einen kleinen Spalt auf lassen.
  • Das Brot nach dem Backen auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Notizen

KNETEN IM THERMOMIX

  • Autolyseteig: 1 Min. | Teigknetstufe mischen, danach samt Mixtopf für 30-40 Minuten in den Kühlschrank geben.
  • Hauptteig: ASG, Roggenmehl, Rübensirup/inaktives Backmalz/Vollrohrzucker und Hefe hinzugeben, für 4 bis 5 Min. | Teigknetstufe kneten.
  • Salz bei Bedarf noch bis zu 30 g Wasser hinzufügen, für 1 bis 2,5 Min. | Teigknetstufe einkneten.

Mehl-Austausch-Tabelle

Mehl im Rezept Alternative Mehlsorten
Weizenmehl Type 550        Gelbweizenmehl Type 550, Type 812, T55, T65, W700, Tipo 0, Tipo 00
Weizen Vollkornmehl  Kamut, Dinkel, Emmer, Rotkorn, Gelbweizen
Roggenmehl Type 1150 Champagnerroggen Type 1000, R 960, Type 997, Type 1370, Alpenroggen

Schlagworte: Auffrischbrot, Auffrischrezept, backen, Brot, Brot im Topf, Brühstück, einfach, Jule, Kaffee, Levain, Li.Co.Li, Lievito Madre, Mischbrot, Roggen, Roggensauerteig, Rotkorn, Sauerteig, Sauerteigbrot, Sauerteigreste, Sauerteigverwertung, Topfbrot, Übernachtgare, Weizen, Weizensauerteig, Sourdough Discard,, Brot mit Sauerteigresten

 

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

 
Auffrischbrot "Jule"
Instagram Banner Cookie und Co

*Affiliatelink für Amazon: Als Amazon-Partner verdient Cookie und Co an qualifizierten Verkäufen eine kleine Provision, mit der ein Teil der Nebenkosten finanziert wird.

Neue Rezepte

Zu meinen Favoriten hinzufügen Aus meinen Favoriten entfernen
Zu meinen Favoriten hinzufügen Aus meinen Favoriten entfernen
Zu meinen Favoriten hinzufügen Aus meinen Favoriten entfernen
Zu meinen Favoriten hinzufügen Aus meinen Favoriten entfernen

75 Kommentare zu „Auffrischbrot “Jule”“

  1. Claudia Ricciardi

    Hallo Sonja,
    vielen Dank für dein neues Rezept.
    Nachdem ich schon viele deiner ” lievito madre” Rezepte nachgebacken habe ( einfach nur seeeehr seeehr lecker), freue ich mich sehr über ein neues Brot Rezept. Gehe ich richtig in der Annahme, dass der Sauerteig in den Hauptteig zusammen mit dem Rübensirup/ inaktives Backmalz/ Vollrohrzucker und Hefe zugefügt wird ?
    Vielen Dank im Voraus für deine Antwort .
    LG
    Claudia

  2. Hallo Sonja, Super!!!
    Ganz lieben Dank für Deine Mühen, das ist so genial!
    Auf sowas habe ich gewartet, denn bisher habe ich oft
    das Auffrischbrot vom Brotdoc gebacken.
    Jetzt werde ich erstmal Deine Varianten testen!

  3. Liebe Sonja,
    vielen Dank für das neue Brotrezept mit dem Namen meiner Tochter. Heute morgen dieses leckere Brot aus dem Ofen geholt. Welch ein Genuß! Ich habe ausschließlich Hefewasser und Lievito madre verarbeitet und bin wie immer bei Deinen Rezpten hellauf begeistert. Vielen Dank!
    Liebe Grüße, Dunja

  4. Hallo Sonja!
    Vielen Dank für dieses Rezept. Das Brot ist sehr gut geworden, aber es ist leider sehr flach ausgefallen, obwohl ich es im heißen Topf gebacken habe. Kann es sein, dass es vor dem Backen zu lange gegangen ist? Beim reingeben, ist es etwas in sich zusammen gefallen.
    Vielen Dank u. LG Monika

    1. Ja das Brot hatte dann Übergare, geht jetzt im Sommer leider oft sehr schnell dass es drüber ist. Aber besten immer die Temperatur kontrollieren bzw. ein Thermometer daneben stellen.
      Bei 5 Grad mehr als angegeben halbiert sich die Gehzeit.

      Herzliche Grüße,
      Sonja

  5. hallo,
    ich finde dieses rezept genial. es bietet viel spielraum für eigene Kreationen und doch eine richtschnur, damit möglichst wenig daneben geht. manchmal traut man sich ja nicht, ein mehl o. ä. auszutauschen.
    auch der aufbau deiner seite ist wirklich super.
    vielleicht kannst du mir einen tipp geben? wenn ich auf backstahl backe, und 250grad vorheize, werden meine backwaren von unten seeehr dunkel. wie kann ich das steuern?
    herzlichen dank und weiterhin
    gut back!
    lg moni

    1. Erstmal vielen Dank für dein Lob!
      In welchem Einschub bäckst du denn? Ganz oder im unteren Drittel? Eventuell würde ich einfach mal probieren sozusagen eine Etage höher zu backen oder etwas früher die Hitze zu reduzieren.
      Manche Öfen haben leider entweder eine sehr starke Unter- oder Oberhitze.

      Herzliche Grüße,
      Sonja

  6. Hallo Sonja,

    jetzt bin ich endlich dazu gekommen, dein Auffrischbrot nachzubacken : einfach nur superlecker und superfluffig ! Vielen herzlichen Dank, dass du dieses tolle Rezept veröffentlicht hast, meine “brotliebende” Familie ist begeistert !

    Liebe Grüße

    Claudia

    1. Hallo liebe Claudia,

      das freut mich riesig! Herzlichen Dank für dein Feedback…

      Viele liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
      Sonja

  7. Hallo Sonja,
    kann ich den Teig auch länger im Kühlschrank legen? Oder muß der direkt nach 12 Stunden raus? Ich finde es immer schwierig die genaue Zeit hierbei einzuhalten.
    VG
    Karin

    1. Nee dass sollte auch etwas länger gehen, allerdings würde ich dir empfehlen genau auf die Temperatur zu achten.
      Also tatsächlich mal nachmessen, weil der Kühlschrank oft tendenziell wärmer als eingestellt ist.
      2 Stunden länger sollten locker drin sein.

      Viele Grüße,
      Sonja

  8. Ich habe das Auffrischbrot gestern zum ersten Mal gebacken, es ist sehr lecker geworden, Danke für das schöne Rezept mit Variationsmöglichkeiten.

    Lg Alisna

  9. Hallo,
    ist es denn möglich und geschmacklich auch sinnvoll ;), dass man aus dem Teig Semmeln macht?
    Müsste ich was beachten?

    Vielen Dank.

    Liebe Grüße Veronika

    1. Das sollte auf jeden Fall funktionieren, sind dann eben etwas rustikaler vom Geschmack. Eventuell mit der Flüssigkeit etwas zurückhaltender sein.

      Viele liebe Grüße,
      Sonja

  10. Bei deiner Variante mit der kalten Übernacht Stückgare lässt du den Teig nicht mehr akklimatisieren? Verstehe ich das richtig? Muss ich mal ausprobieren.
    LG Christina

    1. Hallo,
      ja genau, die Zeiten sind so berechnet, dass es auf diese Weise prima funktioniert.
      Natürlich muss u.a. die Temperatur im Kühlschrank stimmen. Sollte der Teigling nicht aufgegangen sein, dann ruhig akklimatisieren etwas lassen.

      Herzlichst,
      Sonja

    2. Ein sehr tolles Rezept für ein Brot wie vom Profi. Jule wird nicht lange überleben. Überlege schon wie sich die Backzeit verlängert, wenn ich direkt die doppelte Menge mache. Hast Du da einen Tipp?
      VG Suse

  11. Genial, die Jule! Hab sie mit einer wilden Mischung AG, Roggen, Weizen, Dinkel und LM im Topf gebacken und sie ist toll geworden. Krume und Kruste so wie wir das mögen und dazu unkompliziert und auch für blutige Anfänger wie mich geeignet.
    Hatte Bedenken, ob sie nicht zu sauer wird mit soviel alten AG. Aber nichts dergleichen. Habe noch ein Teelöffelchen Brotgewürz
    dazu gegeben. Wird wieder gemacht.

    Herzlichen Dank, liebe Sonja, für das tolle Rezept.

  12. Genial diese Jule!

    Gebacken mit einer wilden Mischung AG: Roggen, Dinkel, Weizen und LM im Topf und mit einem Löffelchen Brotgewürz. Ein Brot wie wir es mögen, mit toller Kruste und Krume. Und dazu noch unkompliziert und auch für einen Brotbackazubi im ersten Lehrjahr und ohne Aufsicht hinzukriegen.

    Danke, liebe Sonja für dieses Tolle Rezept. Wird bestimmt bald wieder geben, denn AG-Rest fallen ja wöchentlich an.

  13. Genial diese Jule!

    Gebacken mit einer wilden Mischung AG: Roggen, Weizen, Dinkel und LM, mit einem Löffelchen Brotgewürz im Topf.
    Heraus gekommen ist ein Brot wie wir es mögen mit toller Kruste und Krume. Unkompliziert und ohne Schnickschnack.
    Für einen Brotbackazubi im ersten Lehrjahr gut machbar, auch ohne Aufsicht. Die Jule wirds bald wieder geben, zumal
    AG ja wöchentlich anfällt.

    Vielen Dank für dieses tolle Rezept, liebe Sonja!

  14. Auf der Suche nach einem Auffrischbrot Deinen Blog und dieses Rezept gefunden. Sofort nachgemacht. Ein herrliches Brot. Einfach in der Zubereitung . Toll finde ich das du dir soviel Mühe mit der Beschreibung der vielen Zubereitungs und Austausch Varianten gibst.
    Vielen Dank dafür.
    Liebe Grüße Karina

  15. Hans-Ulrich Ehrismann

    Danke Sonja für diese tolle Brot. Ich habe es mit Manitobo und Wholemeal gebacken und der Geschmack ist sensationell. Der Sauerteig war leider fast ein bisschen zu fit, denn nach 10 Stunden im KS hatte der Teigling schon leichte Übergare.
    Ich backe öfters Bote nach Deinen Rezepten, und ich bin noch nie enttäuscht worden.
    Schöne Festtage und einen lieben Gruss.
    Hans Ulrich

    1. Herzlichen Dank für deine liebe Rückmeldung, ich habe mich sehr darüber gefreut!

      Ich wünsche Dir frohe Weihnachten,

      Sonja

  16. Vielen Dank für das Rezept, das ich gestern gebacken habe. Ist klasse geworden und wie schön, dass die sauerteigreste eine gute Verwendung gefunden haben. Hatte von Weihnachten noch ungesühnte Sahne-quarkcreme übrig und habe die statt Wasser in den Hauptteil gegeben, das Brot ist Erste Sahne 😊. Viele Grüße Antje K.

  17. Hallo Sonja,

    dein Rezept ist einfach super! Für mich wird es ab jetzt mein Standard Rezept, weil es jedes mal gelingt!
    Vielen Dank!
    Ich habe es auch schon komplett als Vollkorn-Variante ausprobiert. 75g Roggenvollkornmehl und sonst Weizenvollkorn. Hat auch prima geklappt. Sogar ohne Zucker und Hefe.

    Danke für die tolle und ausführliche Beschreibung. Die Variante Stockgare mit kalter Übernachtgare ist wirklich sehr wenig aufwändig im Gegensatz zu Brot-Rezepten, die ich sonst schon probiert habe.

    Grüßle,
    Ina

    1. Liebe Ina,

      das freut mich riesig! Vielen lieben Dank für dein tolles Feedback.

      Herzliche Grüße und ein frohes neues Jahr,
      Sonja

  18. Hallo, ich habe dieses Brot schon ein paar mal gebacken und es ist toll geworden. Jetzt würde ich es gerne mal mit Vollkornmehl machen. Weißt du wie es sich dann mit der Wassermenge verhält? Brauche ich mehr Wasser?
    Vielen Dank schonmal!😊

    1. Ja wenn du Vollkornmehl nimmt benötigst du mehr Wasser. Wieviel genau ist schwer zu schätzen, da es auf die Sorte und Qualität ankommt.

      Herzlichst,
      Sonja

    2. Hallo,

      da ja verständlicherweise der Anteil an Starter sehr hoch ist, würde ich gerne wissen, ob der eher fest (TA150) oder eher flüssig (TA 200) sein sollte bzw. für was das Rezept konzeptioniert ist.

      Beste Grüße
      Jule

      1. Es geht beides und wird über die Wassermenge reguliert. Bei Flüssigem Sauerteig die kleinere Wassermenge und bei festem Sauerteig die größere – vom Prinzip her. Kommt letztendlich auch auf das verwendete Mehl an.

  19. Astrid Körner

    Hallo Sonja,
    endlich habe ich ein Rezept zur “Sauerteigverwertung”! Habe “Jule” direkt zweimal hintereinander gebacken und es hat super funktioniert – unkompliziertes Rezept und superleckeres Brot!!!
    Dankeschön – freue mich, über Jule zu Deiner Seite gekommen zu sein und werde bestimmt noch andere Rezepte ausprobieren.
    Liebe Grüße
    Astrid

    1. Liebe Astrid,

      das freut mich riesig!
      Vielen Dank für dein Feedback und weiterhin viel Spaß beim Backen!

      Herzlichst,
      Sonja

  20. Sehr leckeres Brot, ich habe es noch mit etwas Brotklee und Kümmel ergänzt. Ein wirklich tolles Rezept für Sauerteigreste. Danke.

  21. Birgit Lüneberg

    Das leckerste Brot welches ich seit langem gebacken habe. Danke für das tolle Rezept. Habe am selben Tag gebacken.

  22. Astrid Körner

    Liebe Sonja,

    endlich kein schlechtes Gewissen mehr beim Auffrischen vom Sauerteig! Ein tolles Rezept, was super funktioniert und ein sehr leckeres Ergebnis bringt. Ich habe Jule jetzt schon mehrfach gebacken, will jetzt mal die unterschiedlichen Garen austesten…
    Toll finde ich auch die Mehlaustauschtabelle.

    Vielen Dank für das tolle Rezept und liebe Grüße
    Astrid

  23. Guten Morgen Sonja, ich habe sehr häufig viele Brotrezepte von Dir ausprobiert und die waren alle perfekt gelungen. Bei so vielen positiven Bewertungen traue ich mich nicht zu schreiben, dass mir leider dieses Brot absolut nicht gelungen ist. Ich bin exakt nach den Schritten vorgegangen. Das Brot war zu flach ( im Topf gebacken), zu feucht, mit 2-3 große Löcher und kompakt drin, aber die Kruste super und vom Geschmack auch sehr gut. Ich habe Gelbweizenmehl, Kamut und Weizensauerteig genommen. Was habe ich falsch gemacht? Danke im Voraus für Deine Antwort

    1. Das kann kann verschiedene Gründe haben,
      vielleicht hat dein Mehl weniger Wasser aufgenommen, vielleicht ist der Teig beim Kneten zu warm geworden, vielleicht war dein ASG zuuu alt oder die Fermentation hat nicht gepasst.

      Magst du es nochmal probieren?

      Viele Grüße,
      Sonja

    2. Lieben Dank, das werde ich wieder backen, auf jeden Fall. Ich denke, mein ASG war vor ca. 10 Tage aufgefrischt worden. Vielleicht war es doch zu alt. Ich werde berichten. Liebe Grüße und Danke nochmal

  24. Danke für dieses tolle Rezept!
    Ich backe es wöchentlich um Rest zu verarbeiten – das von heute hatte sogar die doppelte Menge, einfach weil der Sauerteig verarbeitet werden wollte. Und es ist einfach immer eine richtige Freude und Genuss!
    DANKE.

  25. Hallo Sonja!
    Heute habe ich Dein Brot nachgebacken, mit 2/3 Lievito Madre- und 1/3 Roggenanstellgut-Resten, die zum Teil schon 2 Wochen auf dem Buckel hatten (aber noch ohne Fusel drauf). Erstaunlich, wie gut ein Brot sogar mit so altem ASG schmecken kann! Es ist wunderbar knusprig und würzig geworden, ich habe es auch im Topf gebacken. Vielen Dank für die tolle Anregung und das Rezept!
    Caro aus Berlin

  26. Ich wollte für den Unterricht nach dem Wort „Auffrischimpfung“ googeln und das wurde mir vorgeschlagen…
    Ich finds super, dass ein Brot wie ich heißt
    10/10

  27. Hi!

    Mal ein großes Dankeschön für dieses Rezept! Seit ich das kenne, werfe ich keine Auffrischreste meiner Sauerteige (Weizen, Roggen,LM) mehr weg. Die wandern einfach zusammen in ein Glas und wenn ich wieder genug zusammen habe, wird eine Jule gebacken. Das finde ich einfach nur gut!

    Lg
    Holger

    1. Lieber Holger,

      das freut mich riesig! Vielen leiben Dank für das tolle Feedback.
      Ich hab gerade heute auch wieder eine Jule gebacken. 🙂

      Viele Grüße,
      Sonja

  28. Hallo Sonja,
    Könnte man das Auffrischbrot auch mit mehr Roggenanteil backen, wenn ja muss man dann was beachten wie z.B. die Wassermenge entsprechend anpassen?
    Gruß Hosche

    1. Hallo,

      ja das geht auf jeden Fall. Die Wassermenge kommt dann auf den Ausmahlungsgrad an.
      Der Teig wird sicher klebriger mit mehr Roggenmehl.

      Viele Grüße,
      Sonja

  29. Hallo Sonja,
    kann man die Hefe auch weglassen? Mein LM treibt recht gut und ist frisch. Würde das dann auch ohne Hefe funktionieren oder maximal mit einem Krümelchen Trockenhefe im Vorteig? Habe gerade viel LM und dieses Rezept wurde mir empfohlen zur Verwertung. Aber hab vergessen Frischhefe einzukaufen. Mein Verständnis sagt, dass könnte funktionieren, würde aber vermutlich die Gehzeiten verlängern. Oder ist das eine falsche/zu einfach gedachte Annahme?
    Viele Grüße,
    Susanne

    1. Also ich würde deine Madre dann einfach vorher auffrischen. Das ist ohne Hefe schon besser. Dann sollte dem nichts im Weg stehen. Am besten immer den Teig beobachten. Stockgare etwa bis zur Verdoppelung und bei der Stückgare den Fingerdrucktest machen!

      Liebe Grüße und viel Erfolg,
      Sonja

  30. Pingback: Auffrischbrot aus Sauerteigresten - kuechenlatein.com

  31. Pingback: Auffrischbrot “Jule” – Bici liebt Backen

  32. Hallo Sonja,

    hab grad die Jule das 1x gemacht. Kommt zur stockgare über Nacht in den Kühlschrank
    Bin schon sehr gespannt
    Vor allem weil der Teig du’s Fensterprobe nicht so wirklich bestanden hat.
    Der Teig war schon eher weich/klebrig, daher hab ich kein zusätzliches Wasser mehr rein
    Oder war grad das der Fehler? War es zu wenig Wasser?

    LG Petra

    1. Liebe Petra, etwas klebrig ist der Teig durch den Roggenanteil. 😉 Ist er dir beim Kneten zu warm geworden? Welche Mehle hast du verwendet?

      Liebe Grüße,
      Sonja

  33. Die Jule hab ich relativ früh gefunden, nachdem ich angefangen habe mit Lievito madre zu backen und backe sie oft !
    Danke für das einfache und tolle Rezept.
    Als Bayer muss bei mir immer noch etwas gemahlenes Brotgewürz (Fenchel, Koriander, Kümmel) mit in den Teig

  34. Hallo Sonja, das Julebrot ist wirklich sehr lecker. Nun habe ich heute wenig Zeit und möchte es so zwischendurch machen…kann ich dafür die autolysezeit auch verlängern?
    Schöne Grüße Uli

    1. cookieundco

      Liebe Uli es kommt darauf wie lange, wenn es länger… eine Stunde ist kein Problem. Ansonsten lieber in den Kühlschrank stellen und rechtzeitig wieder herausnehmen. 🙂

  35. Hallo liebe Hobbybäckerin,

    ich habe gestern das Julebrot 2.0 gebacken und es schmeckt hervorragend.

    Heute möchte ich das “normale” Julebrot im Thermomix backen und mir fällt auf, das es kein ASG enthält.
    Ich nehme an, es ist nur ein Fehler?
    Gibt es großartige Unterscheide beim Backen im Thermomix? Ich mache normalerweise meine Teige alle in der Knetmaschine, dies ist mein erster Versuch mit dem TM

    Liebe Grüße
    Rosi

    1. Hallo,

      das kommt mit in den Hauptteig wie bei der Variante ohne TM. Einfach nach der Autolyse zugeben. 🙂

      Viele liebe Grüße und gutes gelingen,

      Sonja

  36. Claudia Mohr

    Die Jule ist mein Favorit, sie klappt immer! Jetzt experimentiere ich öfter: andere Mehlsorten wie z. B. Buchweizenmehl mit Dinkel und Dinkelvollkorn, dazu ein Brühstück mit Quinoa, Kürbiskern oder anderen Beigaben wie Brot Gewürze, außen Dinkelflocken..
    War super, mein kritischer Mann war begeistert.
    Danke für dieses tolle Rezept!!!

  37. Hallo Sonja,
    die “Jule” hab ich nun schon… ich weiß nicht wie oft gebacken, und von all meinen Brotrezepten ist mir die Jule immer noch die Allerliebste! Gelingsicher und richtig gut im Geschmack, obwohl ich auch immer noch ein bisschen Brotgewürze dazu gebe.
    Das einzige, was nicht so ganz passt, ist die Menge: es dürfte schon noch ein bisschen mehr sein. Die Jule nach diesem Rezept ist immer so schnell aufgegessen!
    Liebe Sonja, kannst du mir einen “Vermehrungs-Tipp” geben, mit welchen Mengen ich ein… na ja, sagen wir eine 1 kg-Jule hinkriege?
    Tausend Dank für das geniale Rezept und liebe Grüße,
    Lisa

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Recipe rating

Die maximale Upload-Dateigröße: 200 MB. Sie können hochladen: Bild, Audio-, Video, dokumentieren, Kalkulationstabelle, interaktiv, Sonstiges. Im Kommentartext eingefügte Links zu YouTube, Facebook, Twitter und anderen Diensten werden automatisch eingebettet. Dateien hier ablegen

de_DEGerman