Goldkruste

Einfaches No−Knead−Brot

Heute habe ich wieder ein neues No-Knead-Brot für dich, eine herrlich knusprige und leckere Goldkruste. Dabei ist der Name Programm, denn die Kruste ist herrliche goldbraun und die lockere Krume hat ebenfalls eine wundervolle gelbliche Farbe. Das Brotrezept ist übrigens auch prima für Backanfänger geeignet, denn es kommt ohne endlos lange Zutatenliste aus und benötigt weder einen Sauerteig noch andere spezielle Zutaten wie Hefewasser oder Lievito Madre …♥

Goldkruste, eine einfach  No knead Gelbweizenkruste aus Gelbweizenmehl mit Übernachtgare.

Goldkruste aus Gelbweizenmehl

Das Brot besteht aus Gelbweizenmehl, deshalb hat es auch so eine schöne Farbe. Gelbweizenmehl ist eine alte Getreidesorte mit einem natürlich gelben Mehlkörper. Also ein Urkorn-Getreide mit hohem Karotin- und Luteingehalt sowie zusätzlich einem hohen Anteil sekundärer Pflanzenstoffe. Sie verleihen dem Gelbweizen die goldgelbe Farbe – ähnlich wie auch bei Hartweizenmehl. Bei modernen Weizensorten ist dieser „Farbstoff“ herausgezüchtet worden. Übrigens verwende ich Gelbweizenmehl auch gerne anstelle von herkömmlichem Weizenmehl. Im Vergleich nimmt es etwas weniger Wasser auf und zunächst knete ich etwas kürzer bzw. schonender, wenn ich „normale“ Rezepte auf Gelbweizen umstelle. Aber das spielt hier und heute ja keine Rolle, denn es ist ja ein Brot ohne Kneten.

Goldkruste, eine einfach  No knead Gelbweizenkruste aus Gelbweizenmehl mit Übernachtgare.

No-Knead-Brot – Brot ohne Kneten

Das letzte No-Knead-Brot Rezept liegt tatsächlich schon über ein Jahr zurück hier auf Cookie und Co. Wie die Zeit vergeht… Dabei ist diese Methode so einfach, super praktisch und auch noch bestens für Backanfänger geeignet. Denn es werden weder eine Teigknetmaschine noch besonderes Equipment benötigt. Das Geheimnis ist hier Zeit- viel Zeit! Aber gerade DAS lässt ein Brot ja in der Regel erst besonders gut und geschmackvoll werden.

Aber nicht nur für Backanfänger ist diese Methode genial. Denn nicht immer hat man als alter Brot-Back-Hase die Zeit und Lust, ewig in der Küche oder Backstube zu stehen. Besonders jetzt im Sommer- da können wir die Zeit ja auch gerne anders nutzen… Und weil die Methode so mega praktisch ist, findest du natürlich schon so einige Rezepte nach diesem einfachen Prinzip im Blog Archiv:

Nun wünsche ich dir ganz viel Spaß beim Ausprobieren und Nachbacken…♥ 

Goldkruste, eine einfach  No knead Gelbweizenkruste aus Gelbweizenmehl mit Übernachtgare.
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Goldkruste (No Knead Bread)

  • Autor:
    Sonja
  • Arbeitszeit:
    20 Minuten
  • Wartezeit:
    23 Stunden 40 Minuten
  • Gesamtzeit:
    24 Stunden
  • Ertrag:
    1 Brot(e)
  • Kategorie:
    Abendbrot, Beilage, Frühstück
  • Küche:
    American, Amerikanisch, deutsch, german
 Stück

Zutaten

  • 500 g Gelbweizenmehl Type 550 (alternativ „normales“ Weizenmehl Type 550)
  • 325 g Wasser (0der bis zu 350 g Weizenmehl Type 550)
  • 10 g Honig oder Rübensirup oder inaktives Backmalz
  • 2 g Frischhefe
  • 12 g Salz
  • 10 g Olivenöl

Zubereitung

Hauptteig

  1. Hefe und Honig/Rübensirup/Backmalz in dem Wasser auflösen.
    Die restlichen Zutaten hinzugeben (Öl und Salz zum Schluss).
  2. Mithilfe einer Teigkarte zu einer homogenen Masse vermengen.

Stockgare

  1. Für 8–10 Stunden bei 20–22 °C zur Gare stellen.
    In dieser Zeit dreimal dehnen und falten, 30, 60 und 120 Minuten.
    (Achtung, im Sommer verkürzt sich die Gehzeit deutlich, bei 25–27 °C ist etwa mit der Halbierung zu rechnen.)
  2. Nach der Gehzeit den Teig schonend auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche (Ich: Hartweizenmehl) zu einem Brotlaib formen.
    Mit dem Schluss nach oben in ein bemehltes Gärkörbchen geben.

Stückgare

  1. Gut abgedeckt für 14–16 Stunden bei 4–5 °C in den Kühlschrank geben (bitte Temperatur kontrollieren!).
    Bei 8 °C dauert die Gare maximal 10–12 Stunden.

Am Backtag

  1. Rechtzeitig den Backofen auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen, je nachdem zusammen mit einem großen Gusstopf, Backstahl/ Blech oder Backstein.
  2. Backen im Topf:
    Den Teigling nach der Gehzeit in den heißen Topf stürzen und einschneiden. (Oder diese Methode anwenden.)
    Für insgesamt 50 Minuten backen.
    Nach 20 Minuten der Backzeit die Temperatur auf 210 °C senken.
    Nach weiteren 10 Minuten aus dem Topf nehmen und ohne Topf fertig backen.
  3. Freigeschoben backen:
    Teigling aus dem Körbchen stürzen und einschneiden.
    Für insgesamt 50 Minuten backen.
    Sofort zu Beginn schwaden (Wasserdampf).
    Nach 10 Minuten die Ofentür öffnen, um die Feuchtigkeit abzulassen und die Temperatur auf 200–210 °C senken.
    Je nach Ofen gerne für die letzten 5–10 Minuten auf Heißluft umschalten oder die Tür (wenn möglich) einen kleinen Spalt auflassen.
  4. Danach auf einem Rost vollständig abkühlen lassen.

Schlagworte: ohne Kneten, wenig Hefe, Weizenmehl Type 550,

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Goldkruste, eine einfach  No knead Gelbweizenkruste aus Gelbweizenmehl mit Übernachtgare.

 

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9 Kommentare zu „Goldkruste“

  1. Mal eine Frage: Wirde der Teigling direkt aus dem Kühlschrank in den Ofen geschoben oder muss er noch aufwärmen?
    Liebe Grüße
    Martina

  2. Danke für die tolle Anleitung…da ich gerade Gelbweizen habe werde ich es probieren….das Falten des Teiges kannte ich so noch nicht. Bin gespannt.
    Viele Grüße
    Carmen

  3. Hallo Sonja,
    Hatte das Gärkörbchen gestern um 18 Uhr in den Kühlschrank gestellt…heute um 5.00 Uhr sah es so aus als würde der Teig schon bald überlaufen…da habe ich mich schnell entschlossen zu backen im gusseisernen Bräter…zwar oval…habe keinen anderen passenden und so sieht es aus…
    LG Carmen
    Carmen

  4. Hallo Sonja,
    Hatte das Gärkörbchen gestern um 18 Uhr in den Kühlschrank gestellt…heute um 5.00 Uhr sah es so aus als würde der Teig schon bald überlaufen…da habe ich mich schnell entschlossen zu backen im gusseisernen Bräter…zwar oval…habe keinen anderen passenden.
    LG Carmen
    Carmen

    Schreibe auf schurrmurr-Berlin.de darüber😉

    1. Liebe Carmen,
      hast du denn mal die Temperatur im Kühlschrank nachgemessen? (Nicht die Einstellung, richtig messen) Denn oft die Kühlschränke wärmer als gedacht. Dann läuft die Gare schneller ab.

      Viele Grüße,
      Sonja

  5. Hallo,

    wieso ist denn soviel Zucker im Rezept, obwohl es sich ja um eine lange Teigführung handelt?
    Was bewirkt denn das Öl im Teig?

    1. Im Rezept ist Honig genannt, nicht Zucker. Letztendlich ist das zwar auch Zucker, aber gerade bei langer Teigführung von Vorteil. 😉

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