No Knead Bread 2.0 (mit Hefewasser)

Heute habe ich eine neue No Knead Bread Variante für euch. Ein super einfaches und super leckeres Brot, das auch prima für Backanfänger geeignet ist und im Prinzip ohne besondere Zutaten auskommt. Ein sehr schmackhaftes Brot, dass sehr alltagstauglich ist und kaum Arbeit macht. ♥

No Knead Bread

Es wird, wie mein beliebtes No Knead Bread (mit Hefewasser) auch, ebenfalls mit Hefewasser gebacken. Hier findet ihr das Rezept für mein anderes No Knead Bread (mit Hefewasser). Eine kleine Einschränkung gibt  es daher aber sozusagen doch für die Kategorie “besonderen Zutaten”. Denn Hefewasser oder auch Fermentwasser genannt, hört sich für einige von euch sicherlich exotisch an. Aber keine Sorge, Hefewasser ist kinderleicht und relativ schnell herzustellen und ich möchte es definitiv nicht mehr missen. Hier findet ihr übrigens eine Anleitung zur Herstellung von Hefewasser. Dieses Brot kann aber auch prima mit herkömmlicher Hefe gebacken werden. Denn durch die lange Teigfermentation gewinnt das No Knead Bread auch mit “normaler Hefe” ein ganz tolles Aroma.

Zudem wird dieses No Knead Bread schön knusprig und saftig und es bleibt lang frisch. Die eigentlich Arbeitszeit beträgt kaum mehr als 10 Minuten. Hört sich doch fantastisch an, oder? Dann setzt es am besten gleich auf eure to-do-Liste…♥

No Knead Bread

Zutaten für das No Knead Bread:

No Knead Bread zubereiten:

  1. Alles Zutaten kurz verkneten, bis sich alle Zutaten gut miteinander verbunden haben. Bei Zubereitung im Thermomix: etwa 1 Minute/ Teigknetstufe.
  2. Für etwa 18 Stunden in einer geölten Schüssel oder Teigwanne abgedeckt bei Zimmertemperatur (20-22°C) gehen lassen .
  3. Danach den Teig auf einen sehr gut bemehlten Bogen Backpapier gleiten lassen.
  4. Ein paar mal mit einer Teigkarte oder mit leicht bemehlten Händen von außen zur Mitte hin falten (Möglichst ohne Luft aus dem Teig zu drücken!), bis ein einiger maßen runder Teigling entstanden ist und dieser etwas Spannung bekommen hat. Dabei zwischendurch immer wieder das überschüssige Mehl abstreifen, sonst habt ihr eventuell später Mehlränder in Brot.
  5. Anschließend mit samt dem Backpapier in ein Gärkörbchen oder in eine Schüssel oder ein Sieb geben (Schluss nach oben).
  6. Die Oberseite leicht bemehlen und mit einem Geschirrtuch abdecken .
  7. Für etwa 60-80 Min. bei Zimmertemperatur (20-22°C) gehen lassen.
  8. Nach etwa 30 Minuten Gehzeit den Ofen mit samt einem großen Gusstopf o.ä. auf 250°C Ober-Unter-Hitze aufheizen.
  9. Nach der Gehzeit den aufgeheizten Topf aus dem Ofen nehmen, den Teigling mit dem Backpapier hinein gleiten lassen und mit dem Deckel verschließen (ohne Einschneiden,). Achtung: Sehr heiß!!
  10. Nun für etwa 50 Minuten backen. Nach 20 Minuten die Hitze von 250°C auf 230°C reduzieren. Nach weiteren 20 Minuten, also für die letzten 10 Minuten, den Deckel entfernen (mit Sichtkontakt!)
  11. Das fertige Brot mit dem Backpapier aus dem Topf heben und ohne Backpapier auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

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12 Kommentare zu „No Knead Bread 2.0 (mit Hefewasser)“

  1. Hallo, ich lese deine Rezepte täglich schon seit geraumer Zeit. Ich bin voll begeistert und habe auch, dank der tollen Anleitung und den guten Fotoaufnahmen, schon mehre Rezepte ausprobiert. Doch seit einigen Tagen liegen mir zwar alle Rezepte vor jedoch ohne die schöne Bilddokumentation.
    Woran kann das liegen, finde ich sehr schade. LG Monika

  2. Hallo, ja die Bilder sind komplett weg.
    Icg vermute, dass es annei meinem Tablet liegt. Das ist schon 5 Jahre alt und hat nur noch wenig Speicherplatz.
    LG Monika

  3. Ja, leider.
    Ich vermute aber, dass es an meinem Tablet liegt. Das ist schon 5 Jahre alt und hat nur noch wenig Speicherplatz.
    Gruß Monika

  4. Hallo, bei allen bis jetzt aufgerufenen Rezepten werden keine Bilder angezeigt. Vielleicht stört die Werbeblocker etwas an dieser Seite?
    Ohne Werbeblocker dauert es ewig bis die Seite geladen ist und hat viele Versuche gebraucht. Dann war allerdings auch mal ein halbes Bild da.
    Andere Blogs werden ohne Probleme angezeigt.

  5. Hallo, bei meinem Mac sind auch seid einigen Wochen die Bilder weg (Safari), wenn ich google chrome benutze, geht das, vielleicht ein Tipp. Viele Grüße Magdalena

  6. Hallo, eine kurze Frage:
    Ich habe im Handel nur aktives Backmalz bekommen.
    Habe daher bei dem Rezept nun das Roggenmehl weg gelassen und durch Dinkelmehl Type 1050 ersetzt. Die Menge an Backmalz habe ich beibehalten, genau wie alle anderen Mengen und Zutaten.
    Jetzt frage ich mich gerade, wie Lange ich den Teig in diesem Fall noch gehen lassen soll.
    Denn, im Beitrag über das Herstellen von eigenem Backmalz wird ja darauf hingewiesen, dass Teige mit enzymaktiven Backmalz nicht für eine lange Teigführung geeignet sind.
    Eine kurzfristige Antwort wäre super, denn ab jetzt tickt die „Gehzeit-Uhr“! 😜

    1. Am besten beobachtest du wie sich der Teig entwickelt. Genaue Zeiten kann ich da jetzt auch nicht abschätzen. Auf jeden Fall kürzer!
      Gerade Dinkel hat einen empfindlichen Kleber. Wenn du den Teig wärmer stellst, reift er auch schneller und das Backmalz hat nicht soviel Zeit die Glutenstruktur anzuknabbern. Bei 25 Grad dauert es höchstens halb so lang.

      Viele liebe Grüße,
      Sonja

  7. Huhu liebe sonja,
    Du hast sooo tolle Rezepte, ich liebe Deinen Blog!
    Meinst du ich kann das Brot auch mit Sauerteig machen? Lieber Roggen oder Weizen?! Ich hab bei Mipano so einen Rechner gefunden der einem ausrechnet wie man die Hefe ersetzt, aber dazu muss man auch die versäuerung angeben – u d spätestens ab da bin ich überfordert 🙈
    Vielleicht hast du ja einen Vorschlag? Mit Baby sind diese ni knead Sachen halt schon sehr praktisch….
    Herzlichen Dank und lieben Gruß
    Lisa

    1. Liebe Lisa,
      da sollte auf jeden Fall gehen. Du könntest dich prima an folgendem Rezept orientieren von der Sauerteigmenge, Reifezeit und -temperatur: https://cookieundco.de/pain-paysans-rustique/

      Im Grunde 20-30 g fittes ASG und 10-12 Stunden Stockgare bei 22-24°C. Wenn dein RoggenASG mild ist, geht auch das. Ich nehme meins gern für solche Rezepte.

      Viele Grüße,
      Sonja

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