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Spitzbuben oder Linzer Plätzchen – ein echter Plätzchen-Klassiker

Zarter Mürbeteig trifft köstliche Marmeladenfüllung

In der vorweihnachtlichen Zeit liegt ein verlockender Duft in der Luft – der unverkennbare Geruch von frisch gebackenen Plätzchen. Bei uns sind Spitzbuben aus zartem Mürbeteig und einer Füllung aus Himbeergelee besonders begehrt. Diese himmlischen Weihnachtskekse sind nicht nur ein Augenschmaus, sondern auch eine wunderbare Tradition.

Linzer Plätzchen oder Spitzbuben aus zartem Mürbeteig mit Marmeladenfüllung.

Tradition und Geschichte: Linzer Plätzchen, Spitzbuben oder auch Hildabrötchen

Die Wurzeln der Linzer Plätzchen reichen weit zurück. Benannt nach der österreichischen Stadt Linz, gelten sie als eine der ältesten bekannten Weihnachtsleckereien. Die Tradition dieser Plätzchen ist mit festlichen Bräuchen und dem Wunsch nach süßer Verbindung in der festlichen Jahreszeit verwoben. Hier findest du all meine Rezepte für die Weihnachtsbäckerei.

Die charakteristische Form der Linzer Plätzchen, die berühmten „Spitzbuben“ repräsentiert nicht nur die dreifache Freude der Weihnacht: die Freude am Teig, an der Füllung und natürlich am Genuss. Die zarten, mit Marmelade gefüllten Kekse symbolisieren die Wärme und Liebe, die mit dem Backen und Teilen dieser Köstlichkeiten einhergehen.

Tipps für zarten Mürbeteig

Ein zarter Mürbeteig ist das Herzstück der Linzer Plätzchen. Hier sind einige Tipps, um sicherzustellen, dass dein Teig perfekt wird:

  1. Buttertemperatur: Achte darauf, dass die Butter für den Teig kalt ist. Kalte Butter sorgt für eine mürbe Textur und ein zartes Mundgefühl.
  2. Mehlmenge: Verwende nicht zu viel Mehl, da dies zu einem festen Teig führen kann. Das Mehl vorsichtig abmessen und nur so viel hinzufügen, wie im Rezept angegeben.
  3. Ruhen lassen: Lass den Teig im Kühlschrank ruhen, bevor du ihn ausrollst. Dies ermöglicht es dem Fett (Butter), sich zu verfestigen, was zu einer besseren Textur führt. Der Teig lässt sich besser ausstechen.
  4. Präzise Ausstechformen: Nutze gute Ausstechformen, um sicherzustellen, dass die Plätzchen gleichmäßig und schön geformt sind.

Spitzbuben – Himmlischer Genuss in Fragen und Antworten

1. Kann ich die Marmeladenfüllung variieren?

Absolut! Die traditionelle Füllung besteht aus Ribiselmarmelade (Johannisbeer-Konfitüre), aber du kannst kreativ werden und andere Fruchtsorten wählen, die deinem Geschmack entsprechen. Himbeere, Erdbeere oder Aprikose sind beliebte Alternativen.

2. Wie bewahre ich Linzer Plätzchen am besten auf?

Damit die Plätzchen ihre Zartheit bewahren, bewahre sie in einer luftdichten Dose auf. Füge zwischen den Schichten Backpapier oder Butterbrotpapier hinzu, um ein Verkleben zu verhindern.

3. Kann ich den Teig im Voraus zubereiten?

Absolut! Du kannst den Teig im Kühlschrank aufbewahren und ihn bis zu zwei Tage vor dem Backen vorbereiten. Das erleichtert die Planung und ermöglicht es, die süßen Köstlichkeiten rechtzeitig zu genießen.

5. Kann ich Linzer Plätzchen einfrieren?

Absolut! Linzer Plätzchen eignen sich hervorragend zum Einfrieren. Stelle sicher, dass sie gut verpackt sind, um Aromen zu bewahren. Beim Auftauen haben sie immer noch den frischen Geschmack.

6. Gibt es eine glutenfreie Version des Rezepts?

Ja, du kannst glutenfreies Mehl verwenden, um eine glutenfreie Variante der Linzer Plätzchen zuzubereiten. Beachte dabei möglicherweise notwendige Anpassungen in der Teigkonsistenz.

Mein Fazit

Die Linzer Plätzchen sind nicht nur ein Fest für den Gaumen, sondern auch für die Augen. Ein wahrhaft festliches Gebäck, das die Tradition und Vorfreude auf die Adventszeit und Feiertage in jedem Bissen spürbar macht. Ich wünsche dir viel Spaß beim Nachbacken und lass dir die Plätzchen schmecken, guten Appetit! Deine Sonja

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Rezept Spitzbuben

Spitzbuben sind Plätzchen aus zartem Mürbeteig und köstlicher Marmeladenfüllung. Ein Klassiker in der Weihnachtsbäckerei und ein echter Genuss für Plätzchen-Liebhaber.

  • Autor:
    Sonja
  • Arbeitszeit:
    40 Minuten
  • Wartezeit:
    1 Stunde
  • Gesamtzeit:
    1 Stunde 40 Minuten
  • Ertrag:
    2 Bleche
  • Kategorie:
    Kleingebäck
 Stück

Zutaten

Für den Mürbeteig

  • 100 g Puderzucker
  • 10 g Bourbon-Vanillezucker
  • 200 g kalte Butter
  • 1 Eigelb
  • 300 g Mehl (Weizenmehl Type 405 oder Dinkelmehl Type 630)
  • 1 Prise Salz

Für die Füllung

  • 150 g Himbeergelee oder Marmelade nach Wahl (gerne auch „Samt“ Varianten)

Außerdem

  • Plätzchen-Ausstecher
  • 2 Backbleche
  • 2 Bögen Backpapier
  • Mehl zum Ausrollen

Zubereitung

  1. Alle Zutaten für den Teig kurz aber gründlich verkneten. (Thermomix: Alle Zutaten für den Teig in den Mixtopf geben, 15 Sek. | Stufe 6 mischen. Eventuell danach nochmal kurz mit den Händen verkneten.)
  2. Danach flach drücken und in Frischhaltefolie gewickelt und mindestens 1 Stunde durchkühlen lassen.
  3. Den Backofen auf 160 °C Heißluft/Umluft vorheizen.
  4. Den kalten Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 3–4 mm dick ausrollen.
  5. Nun die Plätzchen ausstechen – die Hälfte davon ohne (unterer Teil der Spitzbuben) und die andere Hälfte mit „Loch“ in der Mitte (oberer Teil der Spitzbuben).
  6. Die Rohlinge auf zwei mit Backpapier ausgelegte Bleche verteilen.
  7. Im vorgeheizten etwa 8–10 Minuten backen. Die Backzeit ist hängt von der Größe und Dicke der Plätzchen ab.
  8. Danach auf einem Rost auskühlen lassen.
  9. Die Plätzchen mit dem Loch mit Puderzucker bestreuen.
  10. Das Himbeergelee oder Marmelade nach Wahl in einem kleinen Topf erhitzen und leicht wieder abkühlen lassen. Die Plätzchen „ohne Loch“ leicht mit dem Gelee einstreichen, die obere Hälfte aufsetzen. Die Aussparung mit weiterem Gelee auffüllen.
  11. Die Spitzbuben luftdicht verpackt in Keksdosen aufbewahren.

Notizen

Tipp

Achtet darauf, dass nur gleich große Plätzchen zusammengebacken werden. Kleine Plätzchen können sonst zu dunkel werden.

Schlagworte: Dinkelmehl, Marmelade, Vanille

Inhalt

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Über die Autorin
Über die Autorin

Hi, ich bin Sonja – Autorin, Foodfotografin und leidenschaftliche Hobby-Bäckerin. Wenn ich nicht gerade Kundenshootings umsetze, liebe ich es in der Küche zu experimentieren und neue Rezepte zu entwickeln. Als Mutter und mit einem Hintergrund in der Ernährungswissenschaft, möchte ich genau wissen, was auf unsere Teller kommt. Bei mir findest du Rezepte, die alltagstauglich, familiengerecht und vor allem köstlich sind!

Ich teile hier neben Backwaren eine Vielfalt an Rezepten, die saisonal und zu vielen Gelegenheiten passen. Bist du dabei?

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