So weckst du dein Anstellgut nach längerer Pause wieder auf und machst es backbereit. Diese Schnellanleitung funktioniert für Weizen-, Dinkel- und Roggensauerteig.
10gSauerteiganstellgut (ASG)passend zur Getreidesorte (z. B. Roggensauerteig)
50gwarmes Wasserca. 35 °C
50gMehl (passend zur Getreidesorte deines ASGs)
Anleitungen
Anstellgut bereitstellen: Nimm das ASG etwa 1 Stunde vor dem Auffrischen aus dem Kühlschrank und gib es in ein sauberes, hohes Glas.
10 g Sauerteiganstellgut (ASG)
Wasser hinzufügen: Lauwarmes Wasser zugeben und gut verrühren, bis sich das Anstellgut aufgelöst hat.
50 g warmes Wasser
Mehl unterrühren: Mehl dazugeben und alles gründlich vermengen, bis keine trockenen Stellen mehr sichtbar sind.
50 g Mehl (passend zur Getreidesorte deines ASGs)
Reifen lassen: Locker abdecken, Füllhöhe markieren und bei 26 bis 28 Grad reifen lassen, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (ca. 4 bis 8 Stunden).
Verwenden oder zurück in den Kühlschrank: Jetzt kannst du den Sauerteig zum Backen ansetzen oder zur weiteren Pflege wieder in den Kühlschrank stellen.
Notizen
Tipp 1: Warum 1:5:5? Das Verhältnis 1:5:5 gibt den Mikroorganismen viel Futter und Raum für Aufbau. Genau das brauchst du, wenn dein ASG eine Pause hatte. Für die regelmäßige Pflege im Alltag reichen kleinere Verhältnisse wie 1:2:2, mehr dazu in meinem Beitrag Sauerteig füttern.Tipp 2: Bei längerer Pause mehrfach auffrischen Bei einem länger ungenutzten Anstellgut (mehr als 2 Wochen) brauchst du oft 2 bis 3 Auffrischungen hintereinander, bis es wieder voll triebstark ist. Lass dich nicht entmutigen, wenn die erste Auffrischung noch zaghaft aussieht.Tipp 3: Mehl passend zur Getreidesorte Verwende immer das passende Mehl zu deinem ASG: Roggenmehl für Roggensauerteig, Weizenmehl für Weizensauerteig, Dinkelmehl für Dinkelsauerteig. Häufiges Wechseln bringt die Mikroflora aus dem Gleichgewicht.