Apfeltarte mit Licor 43

Feiner Apfelkuchen mit Likör

(Beitrag enthält Werbung) Heute habe ich für euch eine unfassbar leckere Apfeltarte im Gepäck. Ein besonders saftiger Apfelkuchen mit einem Boden aus zartem Mandel-Mürbeteig. Besonders lecker wird diese fruchtige Tarte durch meinem geliebten Licor 43. Der spanische Likör verleiht diesem Kuchen eine ganz besonders leckere Note! 

Apfeltarte mit Schuss

Wer mich und meinen Blog kennt weiß: Nicht nur in meine Kuchenrezepte wandert öfter mal ein großzügiger Schuss Likör. Dabei hat es mir besonders Licor 43 mit seinen besonderen, komplexen Aromen angetan. Geschmacklich passt er mit seinen Noten mediterraner Zitrusfrüchte, Gewürze und Vanille perfekt zu süßen Leckereien. Er ist quasi eine meiner liebsten Geheimzutaten und ein wahrer Alleskönner, ob zum Backen, Kochen oder Trinken. Hier eine kleine Auswahl meiner liebsten Rezepte damit:

Herbstzeit ist Apfelkuchenzeit

Herbstzeit ist Apfelkuchenzeit, obwohl jede Form von Apfelkuchen bei mir das ganze Jahr über Saison hat. Diese Apfeltarte mit Licor 43 ist natürlich nicht nur für den Herbst geeignet. Aber gerade da haben Äpfel natürlich Hauptsaison. Nun bin ich für diese Jahr schon ziemlich spät dran mit meinem Apfelkuchen. Viele planen bereits ihre Weihnachtsbäckerei oder haben sogar schon damit begonnen. Deshalb mein Tipp: Mit etwas Zimt oder Spekulatiusgewürz im Mürbeteig kann dieser Tarte ganz einfach etwas weihnachtlicher Charme eingehaucht werden.

Apfeltarte mit Licor 43

Die Zubereitung ist einfach

Die Zubereitung ist übrigens ganz easy. Der Mürbeteig braucht nur kurz verknetet werden und kann nach Wunsch schon am Vortag vorbereitet und dann im Kühlschrank gelagert werden. Der Teig wird dann in einer Tarteform verteilt und muss nicht mal unbedingt ausgerollt werden. Ich drücke den Teig mit den Händen einfach in der Form zurecht. Einfacher geht’s nicht! Auf dem Teig werden dann in feine Scheibchen geschnittene Äpfel verteilt. Nun braucht nur noch die sündhaft leckere Füllung verrührt und darüber gegossen werden. Schon geht’s in den Ofen. Anschließend noch zur Abrundung aprikotieren und fertig ist die Tarte. Sie schmeckt einfach unfassbar lecker und keiner wird merken, wie einfach die Zubereitung tatsächlich ist. Bei der Zubereitung nicht vergessen: auch mal einen Schluck Likörchen kosten 😉. Jetzt kennt ihr auch schon das Geheimnis, wie bei mir gute Rezepte entstehen. (Nein das ist natürlich Spaß!)

Ein Likör mit Tradition

Licor 43 basiert übrigens auf einem geheimen, seit Jahrhunderten von Generation zu Generation überlieferten Rezept. Das Rezept soll seinen Ursprung sogar in der Antike bei den alten Römern haben. Seit den 1930er Jahren wird der Likör in Cartagena hergestellt und ist der weltweit am meisten verbreitete spanische Likör. Die Rezeptur soll auf 43 Zutaten beruhen und damit den Namen geprägt haben. Besondere Sorgfalt wird dabei auf die Gewinnung der komplexen Aromen aus Zutaten wie Vanille und Orangenblüten sowie einem Gemisch aus Alkohol, Wasser und Fruchtsäften gelegt und anschließend mehrfach destilliert, bis der Likör seine typische leuchtend gelbe Farbe und seinen vielschichtigen, fruchtig-aromatischen Geschmack hat. Egal ob pur auf Eis, wie hierzulande beliebt mit Milch oder in anderen Kreationen: Licor 43 ist ein echter Genuss und ich werde sicher noch viele Rezepte damit kreieren.

Mein Fazit

Meine Familie war von der Apfeltarte so begeistert, dass ich nun schon mehrmals gefragt wurde, wann ich diese Tarte wieder backe würde und dabei versprechen musste sie schon ganz bald wieder zu machen! Das ist so einer von diesen Kuchen, der nicht in der Küche rumstehen darf, sonst ist er schneller weg als man gucken kann. So lecker! Aber jetzt seid ihr erstmal dran: Viel Spaß beim Nachbacken und Genießen! 

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Apfeltarte mit Licor 43

Feiner Apfelkuchen mit Likör

  • Ertrag:
    1 Tarte mit ca. 26 cm Durchmesser
  • Kategorie:
    Kuchen
 Stück

Zutaten

Mürbeteig

  • 150 g Mehl (Weizenmehl Type 405 oder Dinkelmehl Type 630)
  • 50 g geröstete Mandeln (gemahlen)
  • 80 g Butter (kalt in Stücken)
  • 60 g Zucker
  • 0.5 TL Vanilleextrakt (oder 1 Prise gemahlene Vanille)
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Licor 43

Füllung

  • 500 g Äpfel, geschält und entkernt
  • 1 EL Zitronensaft
  • 40 g Zucker
  • 100 g klarer Apfelsaft
  • 100 g Licor 43
  • 2 Eier, Gr. M
  • 20 g Speisestärke
  • 1 TL Vanilleextrakt

zusätzlich

  • 3 EL Aprikosenkonfitüre
  • 1 EL Licor 43

Zubereitung

Den Backofen auf 180 °C Ober−/Unterhitze (160°C Heißluft/Umluft) vorheizen.

Mürbeteig

  • Die Zutaten für den Mürbeteig zügig verkneten, bis eine krümelige Masse entsteht.
  • Thermomix: 30 Sek. | Stufe 5, danach noch kurz von Hand verkneten.
  • In Frischhaltefolie gewickelt für ca. 30 Min. in den Kühlschrank geben.
  • Anschließend den Teig zwischen zwei Streifen Frischhaltefolie ausrollen.
  • Die Tarte-Form damit auskleiden.
  • Alternativ (je nach Tarte-Form) mit den Händen direkt in die Form drücken.
  • Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen.

Füllung

  • Die Äpfel in feine Scheiben schneiden und anschließend mit dem Zitronensaft mischen.
  • Die restlichen Zutaten für die Füllung gründlich vermischen. (Am besten die Eier zuerst mit dem Zucker schaumig rühren, dann den Rest hinzugeben.)
  • Thermomix: 30 Sek. | Stufe 5
  • Die Apfelscheiben gleichmäßig auf dem Teig verteilen.
  • Danach die Füllung darüber geben.
  • Im vorgeheizten Backofen für ca. 35−40 Minuten gut durchbacken.
  • Kurz vor Ende der Backzeit, die Aprikosenkonfitüre mit 1 EL Licor 43 aufkochen und anschließend durch ein Sieb streichen.
  • Die Tarte direkt nach dem Backen damit einstreichen.
  • Anschließend vollständig in der Backform abkühlen lassen.

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7 Kommentare zu „Apfeltarte mit Licor 43“

    1. Ja das geht, aber weich wird der Boden schon mit der Zeit! Du solltest auf jeden fall aufpassen, dass der Boden nicht zu dünn wird. Die Äpfel sind schon saftig. LG Sonja

  1. Roswitha Heckmann

    Ich habe heute diese leckere Tarte gebacken und schmeckt uns sehr gut. Nur der Mürbeteig ist sehr dünn und ich habe das Gefühl dass er durchgeweicht ist. War die Füllung vielleicht zu viel?
    . Habe mich aber genau an das Rezept gehalten.

    1. Liebe Roswitha,

      vielleicht waren deine Äpfel besonders saftig. Etwas durchweichen tut der Boden. Er sollte daher am Boden nicht zu dünn ausgerollt werden.
      Sie aber sehr gut aus! 🙂

      Viele Grüße,
      Sonja

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